Architektur des Wiederaufbaus

 

von Christian Schaller

Stadtplanung nach dem Zweiten Weltkrieg am Beispiel der Stadt Augsburg und die „schöpferische Rekonstruktion“ des Stadtbaurates Walther Schmidt zwischen 1951 und 1967

Die gegenwärtige Stadt Augsburg besitzt ein reiches bauliches Erbe sowie eine über Jahrhunderte historisch gewachsene Stadtstruktur, die bis in die Gegenwart ablesbar ist. Der nach den weitreichenden Zerstörungen des Zweiten Weltkrieges durch den Stadtbaurat Walther Schmidt (1899-1993) durchgeführte Wieder- beziehungsweise Neuaufbau der Stadt, die konsequente Umsetzung städtebaulicher Vorgaben und sein Bekenntnis zu einer sachlich-modernen Architekturauffassung führten zu einer nachhaltigen Veränderung großer Teile des historischen Zentrums von Augsburg und prägen das Stadtbild bis in die Gegenwart.

Dieser Beitrag möchte darum die Stadtplanung Augsburgs in den Jahren von 1951 bis 1967 gerafft darstellen und die Position und das Wirken des damaligen Stadtbaurats Walther Schmidt in die bundesweite Aufbaudiskussion einordnen und in groben Zügen Parallelen sowie individuelle Ausprägungen für den Fall Augsburg aufzeigen. Schmidts städtebauliche Konzeption wird im Diskurs bis heute mit dem vieldeutigen Begriff der „schöpferischen Rekonstruktion“ zusammengefasst, welche sich zwischen Erhalt und Innovation beziehungsweise den diametral erscheinenden Begriffen des „Wiederaufbaus“ und des „Neuaufbaus“ positioniert – und auch oszilliert.

Nach dem Ersten Weltkrieg erschien eine Fülle an Publikationen zum Thema Städtebau und der damit verbundenen Problematik. Das Spektrum reichte von utopischen Entwürfen bis hin zu umfangreichen Handbüchern, in denen technische Probleme und Lösungen erörtert wurden. Erstaunlicherweise kamen nach dem Zweiten Weltkrieg nicht annähernd so viele Publikationen heraus, obwohl das Ausmaß an Zerstörungen weitaus größer war. Im Deutschland der „Stunde Null” galt es die akuten Probleme zu lösen. Während des Zweiten Weltkrieges wurden im Stadtgebiet Augsburg 23% aller Wohnungen zerstört, circa 60% beschädigt.

Die weitgehende Zerstörung vieler Städte erschien trotz allen Leids vielen Architekten auch als städtebauliche Chance. Der Schweizer Hans Bernoulli (1876-1959) vertrat beispielsweise den radikalen Ansatz einer totalen Bodenbesitzreform, bei der zur Neuordnung der Städte sämtlicher Privatbesitz an die Kommunen verkauft werden sollte.

ehemaliger Standort des Zunfthauses der Bäcker im Renaissancestil, nach Kriegszerstörungen abgerissen und als Geschäftshaus schlicht neu erbaut, ©ChristianSchaller

Für den Architekten Martin Elsaesser (1884-1957) stellte eine vorangehende geistig-seelische Erneuerung die wichtigste Aufbaugrundlage dar. Otto Bartnig (1883-1959) stimmte damit überein und plädierte – beispielsweise im Fall des kriegszerstörten, originalgetreu rekonstruierten Goethehauses in Frankfurt – für eine Rekonstruktion in vereinfachten, schlichten und neutralen Bauteilen bei gleichen Proportionen. Max Taut (1884-1967) sprach sich gegen das starre Festhalten an Traditionen und für deren Weiterentwicklung aus.

Die meisten Architekten entschieden sich nach dem Krieg rasch für einen bewussten, dadurch international öffentlich wahrnehmbaren Bruch mit dem traditionellen Bauen und wandten sich fast kompromisslos dem „Neuen Bauen“ als Ausdruck einer entnazifizierten, demokratischen Gesellschaft zu. In den 50er Jahren wurden wieder mehr „theoretische“ Abhandlungen veröffentlicht und das Thema Stadtplanung rückte in das Gegenstandsfeld hitziger ideologischer Debatten. Die von den Teilnehmern der CIAM-Kongresse (Congrès Internationaux d’Architecture, dt.: Internationale Kongresse Moderner Architektur) vertretenen und bis dahin modernen Konzepte, in denen die Stadt auf ihre funktionalen Komponenten reduziert blieb, wurden vehement kritisiert und zahlreiche Alternativen entwickelt.

Bei der internationalen Bauausstellung “Interbau Berlin 1957” stand die Stadt der Zukunft wieder auf dem Programm. Als Alternative zur “steinernen Stadt” stellte man das Konzept der “Stadtlandschaft” vor, welches den Gegensatz von Stadt und Land aufheben sollte. Diese Vorstellung einer als organisch, gegliedert und aufgelockert wahrgenommenen Stadt wurde im Laufe der 50er Jahre schnell zum konsensfähigen Leitbild. Der Ansatz einer „Stadtlandschaft“ konnte leicht bei Neubaugebieten angewandt werden, nicht jedoch im Bereich gewachsener und in großen Teilen erhaltener Städte wie zum Beispiel Augsburg. Die Infrastruktur, Kanalisation und Leitungen hatten die Luftangriffe überstanden und waren ein triftiger Grund zum Beibehalt der überkommenen Stadtstruktur. Theoretiker wie der Architekt Adolf Abel (1882-1968) imaginierten in solchen Fällen eine „Regeneration“ bestehender Städte.

Einer Beobachtung des Architekten Le Corbusiers (1887-1965) folgend, stellte er Venedig als einen Prototyp dar, weil dort die verschiedenen Verkehrswege – Straßen für Fußgänger und Kanäle für öffentliche Verkehrsmittel – strikt voneinander getrennt sind. Abel wollte den Fußgängerverkehr von allen mechanisierten Verkehrsmitteln abkoppeln und in das Innere der Wohnblöcke verlegen.

ehemaliger Standort des historistischen Riedingerhauses, nach Kriegszerstörungen abgerissen und als Zentrale der Stadtwerke Augsburg schlicht und mit Büroturm neu erbaut, ©ChristianSchaller

Der Städtebau war in der Nachkriegszeit nicht mehr nur eine ästhetische, sondern nun vor allem auch eine politische Aufgabe, die zugleich soziale wie ökonomische Aspekte umfasste. Zusammenfassend griff man jedoch auch noch nach dem Zweiten Weltkrieg auf Planungen der Vorkriegsjahre zurück, während die „technokratische Elite“ der 30er und 40er Jahre trotz Entnazifizierung und Demokratisierung in kommunalen und staatlichen Behörden weiterbeschäftigt wurde. Die Nachkriegszeit stellte darum keine umfassende Zäsur in der Stadtplanungstheorie dar – so auch in Augsburg.

Die Stadt Augsburg war seit dem 19. Jahrhundert stark durch die Folgen der Militarisierung und mehr noch der Industrialisierung beeinflusst worden. Die Schaffung von Infrastruktur und Wohnraum konnte lange nicht mit dem Bevölkerungszuwachs mithalten. Bereits 1950 hatte man mit 185.000 die Einwohnerzahl der Vorkriegszeit wieder erreicht, es mangelte nicht nur an tausenden Wohnungen, sondern auch an der adäquaten Ausstattung.  Zudem wurde das reiche architektonische Gesamtbild der Altstadt seit dem 19. Jahrhundert nostalgisch auf das Ideal der „Renaissancestadt“ mit ihren strengen, palladianisch anmutenden Bauten und der prachtvollen Maximilianstraße – in sich keineswegs ein Produkt der Renaissancezeit – beschränkt.

Auf der einen Seite gab es also ein Bewusstsein für die „alte“ Stadt, deren Grundzüge man erhalten wollte und welche einen wichtigen Ausgangspunkt für den Aufbau bilden sollte, auf der anderen Seite mussten die Stadtbauräte der Nachkriegszeit endlich eine funktionierende, „neue“ Stadt mit genügend Wohnraum und einer schlüssigen Verkehrsführung errichten.

Die erste Phase der Enttrümmerung war bestimmt durch das Freiräumen der Straßen und die Gewinnung von Altziegelsteinen aus Schutt. Nachdem zunächst das Augenmerk auf dem Bewahren prägnanter Ruinen und Spolien gelegen hatte, begann man seit 1947 zunehmend, in die Zukunft zu denken und dafür auch die Ruinen bedeutender Zeugnisse des alten Augsburgs zu opfern, wie die barocke Fassade des berühmten Luxushotels „Drei Mohren“ oder das historistische Riedingerhaus (heute Stadtwerke) nahe des Doms. Für die Stadtplanung erwies sich die Zugehörigkeit Augsburgs und Bayerns zur amerikanischen Besatzungszone als entscheidend, dort galt der Grundbesitz als nahezu unantastbar, wodurch die baulichen Strukturen bayerischer Altstädte oft erhalten werden konnten.

Walther Schmidt verdankte seine Wahl zum Augsburger Stadtbaurat Ende 1950 letztendlich nicht nur seinem Werdegang bei der Post in der Weimarer Republik wie auch in der NS-Zeit, sondern insbesondere auch seiner publizistischen Tätigkeit, durch die er sich in den Jahren nach dem Krieg in Lindau aktiv an der Diskussion über einen angemessenen Aufbau der im Zweiten Weltkrieg zerstörten Städte beteiligt hatte. Durch die in Augsburg über Jahrzehnte entstandene Struktur seines Amtes, den auf Konsens bedachten Stadtrat sowie das Fehlen übergeordneter Regelwerke erhielt Schmidt eine fast unangefochtene Stellung innerhalb der Augsburger Baupolitik. Er stand den Ämtern für Bauordnung, Stadtplanung, Hochbau, Straßenbau, Kanalbau und Gartenbau vor und besaß somit weitreichende Befugnisse. Die Arbeit seiner Kollegen im Bauamt kontrollierte er akribisch. Seine Tätigkeit wurde jedoch auch durch die politischen, wirtschaftlichen, sozialen und topographischen Konstellationen und Akteure beeinflusst.

Mit dem 1951 genehmigten Wirtschaftsplanentwurf erhielt die städtebauliche Entwicklung Augsburgs dennoch eine nachhaltige rechtliche und planerische Basis, die sich an älteren Ideen und Konzeptionen orientierte – wie beispielsweise dem Generalbebauungs- und Besiedelungsplan des Architekten Theodor Fischer (1862-1938) von 1930, der bereits die Kernideen der sehr viel später umgesetzten und die Stadt geradezu zerschneidenden Schleifenstraße und Ost-West-Achse enthielt, oder dem Wirtschaftsplan von 1941. Gleichzeitig wurden aber auch progressive Leitbilder wie die „Stadtlandschaft“ reflektiert.

Die drängendste Aufgabe der Nachkriegszeit war die Bekämpfung der seit Jahrzehnten wachsenden Wohnungsnot auf der begrenzten Augsburger Stadtflur. Städtebaulich waren neben der Schaffung und Einbindung einer leistungsfähigen Verkehrsführung zunächst der Bau von Wohnungen und Schulen eine Priorität. Im Rahmen des kommunalen Wohnungsbauprogramms waren die beiden Wohngebiete am Herrenbach und auf dem Hochfeld die wichtigsten Vorhaben, die sich an der Idee der „Stadtlandschaft“ und den Formen des Neuen Bauens orientierten. Parallel dazu erfolgte der Aufbau der Altstadt.

Hotel Maximilian’s (ehemaliges Hotel Drei Mohren), ursprünglich mit barocker Fassade, nach Kriegszerstörungen schlicht neu gebaut und Anfang des 21. Jhd. erneut renoviert, ©ChristianSchaller

Im Areal der Barfüßerkirche aus dem 13. Jahrhundert kam Walther Schmidt durch die Aufnahme von Proportionen und Materialien der Umgebung den in seiner Publikation „Bauen mit Ruinen“ geäußerten Bestrebungen nahe. Der erhaltene Ostchor des jahrhundertealten Sakralbaus wurde bereits bis 1949 zum neuen Kirchenraum ausgebaut, anstelle des zerstörten Langhauses entstand ein Innenhof mit Wohnbebauung aus Trümmersteinen. Die barocken Stuckaturen im Chor wurden abgeschlagen, um den „gotischen Raum wiederzugewinnen“. Gleichzeitig verwirklichte der unverputzte, „purifizierte“ Kirchenraum eher eine zeitgenössische Vorstellung. Die südliche, ehemals historistische Ladenzeile außerhalb der Barfüßerbrücke wurde von Schmidt 1951-1954 zweigeschossig und mit Betonskelett „schöpferisch rekonstruiert“. Die schlichte Neubauzeile mit Flachdach korrespondiert trotz der modernen Formensprache mit dem erhaltenen gegenüberliegenden klassizistischen Bau in Proportion und Fassadenrhythmus. Neubauten sollten als solche erkennbar sein und formal ihren Nutzungen Rechnung tragen, sich zugleich in Maßstäblichkeit, Fassadengliederung und Materialwahl in die Umgebung einfügen. Schmidt wollte die geschichtete Beschaffenheit des historischen Ortes in zeitgenössischer Formensprache inszenieren und damit sensibel auf den baugeschichtlichen Kontext reagieren.

Im Fall der Maximilianstraße, der zentralen Flaniermeile und Prachtstraße der Stadt, legte er dagegen die Bebauung der Lücken unter enger städtebaulicher Bindung fest, während er wiederum im nördlichen Pendant des Straßenzuges, dem Gebiet zwischen Rathaus und Dom, sehr viel stärker in die gewachsene Struktur der Stadt eingriff.  Trotz einer versuchten Einbettung der 1952 bis 1956 durchgebrochenen Ost-West-Achse „trennte“ diese das Domviertel von der Altstadt. Das kriegszerstörte Riedingerhaus ersetzte 1952-1955 ein zurückversetzter und damit aus der neugeschaffenen Sichtachse gerückter Neubau für die Stadtwerke mit einem für das Viertel ungewöhnlich hohem, neunstöckigem Büroturm. Ähnlich ging Schmidt im Fall des Beckenhauses am Perlachberg vor. Das vom berühmten Renaissance-Stadtbaumeister Elias Holl (1573-1646) um 1602 errichtete Bäckerzunfthaus mit seiner klassischen Renaissance-Säulenordnung wurde zur Verbreiterung der Straße abgerissen und durch einen Neubau mit sachlich-nüchternem Fassadenraster und verglastem Dachgeschoss ersetzt.

ehemaliger Standort des historistischen Riedingerhauses, nach Kriegszerstörungen abgerissen und als Zentrale der Stadtwerke Augsburg schlicht und mit Büroturm neu erbaut, ©ChristianSchaller

Es entstand ein direktes optisches Aufeinanderprallen mit dem Neuen Bau am Rathausplatz, ein im 19. Jahrhundert baulich überformtes, dann kriegszerstörtes Renaissancegebäude. Raimund von Doblhoff (1914-1983), der unter anderem auch die Fuggerei wiederhergestellt hatte, rekonstruierte den als Original wahrgenommenen Zustand zur Zeit Elias Holls. Die benachbarte Fassade des Rathauses blieb als wichtiger Bestandteil des Stadtbildes ebenfalls in ihrem ursprünglichen Erscheinungsbild bestehen. Die Renovierung des Innenbereichs erfolgte jedoch in einfacher, purifizierter Form. Der verbrannte Goldene Saal erhielt 1960 einen Asphaltboden und eine unverputzte Wand. Die Fragmente der ursprünglichen Ausmalung blieben im Verputz sichtbar. Diese bescheidene, an die Zerstörung erinnernde Raumlösung ging bei der ab 1980 durchgeführten Rekonstruktion verloren.

Die genannten Beispiele sollen exemplarisch das Vorgehen Walther Schmidts widerspiegeln. Als Stadtbaurat Augsburgs nahm er innerhalb der Aufbaudiskussion eine sehr unentschiedene Position ein. Er verfolgte einen Aufbau der Stadt, der sich einem schlichten, realitäts- und maßstabsbezogenen Neuen Bauen und dem Dienst am Menschen verpflichtete.  Schmidt lehnte die Definition von festen Grundsätze, allgemeingültigen Richtlinien und die Entwicklung schematischer Zugriffe zugunsten einer pragmatischen, aufgabenspezifischen Herangehensweise ab. Den harten Bruch mit der Tradition wollte er vermeiden – ein Grundsatz, den er jedoch nicht immer konsequent einhalten konnte, wie das Stadtwerke-Gebäude nahelegt. Durch Schmidts bestimmtes Auftreten und seiner strikten Weigerung, einen Baukunstausschuss zu installieren, wuchs die Kritik der zeitgenössischen Architekten, die ihn zunehmend einer „Zerstörung nach der Zerstörung“ beschuldigten.

In der Tat gab Schmidt zugunsten seines persönlichen, ästhetischen Urteils durchaus historisch gewachsene Situationen auf. Gleichzeitig fehlte dieses Bewusstsein auch seinen Gegenspielern, die sich meist nur an der funktionalen Architektursprache störten. Lediglich Objekte in der Altstadt wurden kritisiert, während die neuen Wohngebiete mit ihren Schulen und Grünanlagen kaum zur Debatte standen. Schmidt nahm in der Aufbaudiskussion keineswegs eine radikale Position ein, er verfolgte vielmehr ein vermittelndes Konzept. Innerhalb der Aufbaudiskussion stellt sich seine Position keineswegs als rigoros dar, viel eher war seine Rücksicht auf überkommene Relikte keine Selbstverständlichkeit. Konflikte ergaben sich auch aus fehlenden Partizipationsmöglichkeiten der Bevölkerung und der freien Architekten, die bereits Ende der 50er Jahre Unbehagen an der Art des Aufbaus nach vorwiegend funktionalen und wirtschaftlichen Gesichtspunkten äußerten. 

Walther Schmidt bekannte sich zu einer sachlich-modernen Architekturauffassung und setzte städtebauliche Vorgaben um, indem er sämtliche Bauprojekte zu Einzelfällen erklärte. Gerade in diesem gemäßigten und vermittelnden Vorgehen liegt trotz aller zeitgenössischer und gegenwärtiger Kritik die Leistung, trotz nachhaltiger Veränderungen dennoch weite Teile der historisch gewachsenen Stadträume Augsburgs bewahrt zu haben. Als einem erfahrenen Architekten und Anhänger der Bewegung des Neuen Bauens, die eine rational-schlichte Architektur mit stark funktionalem und sozialem Charakter propagierte, kann man Schmidt zugleich ein Bewusstsein für Geschichte und Tradition nicht absprechen. Ein zentrales Problem der modernen Architektur nach 1945 ist die Frage nach Bruch und Kontinuität sowie der Anpassung und Einpassung in einen architektonischen und geistigen Kontext. Diese Auseinandersetzung der Moderne mit der Tradition und Geschichte wurde in der direkten Nachkriegszeit verweigert – und stellt bis heute ein kontrovers diskutiertes Thema dar.

Verwendete Literatur
  • Nagler, Gregor: Der Wiederaufbau Augsburgs nach den Zerstörungen im Zweiten Weltkrieg. Baupolitik, Stadtplanung und Architektur. Diss. München 2016.
  • Nerdinger, Winfried (Hg.): Walther Schmidt 1899-1993. Von der Postbauschule zum Stadtbaurat von Augsburg (= Schriften des Architekturmuseums Schwaben, Bd. 7). Berlin 2008.
  • Wolf, Barbara: Wohnarchitektur in Augsburg. Kommunale Bauten der Weimarer Republik (= Schriften des Architekturmuseums Schwaben, Bd. 2). Augsburg 2000.
Wollen Sie immer über die neuesten Aktivitäten informiert werden?

Alle Artikel zu Augsburg

Die Stadtschreiberin von Wien

Die Leiermann Buchreihe