Berittene Trompeter

von Thomas Stiegler

Théodore Géricault war ein französischer Maler, Bildhauer, Zeichner und Lithograf  des frühen 19. Jahrhunderts und gilt als einer der wichtigsten Vertreter der französischen Romantik. Eines seiner bekanntesten Werke ist das Gemälde »Mounted Trumpeters of Napoleon’s Imperial Guard«, in dem er zwei seiner Lieblingsthemen festhalten konnte – das Pferd und den Glanz des Militärs.

Das Gemälde zeigt einige Trompeter der kaiserlichen Garde Napoleons in ihren roten Uniformen und mit den typisch hohen Federbüschen auf ihren Helmen. Die Szene spielt sich vor einem düsteren Hintergrund ab, welcher die Aufmerksamkeit auf die Menschen und ihre Pferde lenkt. Gericault porträtiert hier jedoch keine Individuen, sondern ein romantisches Ideal des »schneidigen Soldaten«. Denn auch, wenn die Darstellung der Offiziere an tatsächliche Porträts erinnert, ist das Gemälde vollkommen seiner Phantasie entsprungen.

Berittene Trompeter der kaiserlichen Garde von Napoleon, 1813/1814; Théodore Gericault; CC0 National Gallery of Art Washington

Die gesamte Komposition des Gemäldes basiert auf starken visuellen Kontrasten. Um die zentralen Figuren darzustellen, verwendet Gericault kurze, wie hingeworfen scheinende Pinselstriche, wohingegen er sich für den Hintergrund mehr Zeit lässt und mit breiten, ausladenden Strichen arbeitet. Auch die Farbgebung lenkt den Blick auf die zentralen Figuren: Der Hintergrund ist dunkel, fast unkenntlich gehalten und vor allem die Hauptfigur im Zentrum des Bildes sticht deutlich hervor.

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