Querflöte – einfach erklärt (3)

 

von Anja Weinberger

3. Teil: Im Teil 1 haben wir erfahren, dass die Flöte aus einem Rohr gebaut wird und zu den Blasinstrumenten gehört. Im Teil 2 konnten wir etwas mehr lernen über die Mechanik der Flöte und die unterschiedlichen Noten.

Diesmal beschäftigen wir uns damit, dass die Flöte von uns Menschen gespielt werden muss, um zu erklingen.

Um einen Flötenton zu erzeugen, muss man in die Flöte hinein blasen. Der Ton entsteht, weil sich der Luftstrom an der gegenüberliegenden Kante bricht. Man kann das auch ganz einfach an einer geöffneten Flasche ausprobieren. Je voller die Flasche ist, desto höher ist der Ton, je leerer, desto tiefer.

 

 

Diese Kante des Mundloches setzt man unter die Unterlippe (Bild 1)

Bild 1

Und auf diese Kante des Mundloches bläst man (Bild 2)

Bild 2

 

Um schöne Töne erzeugen zu können, muss man gut Bescheid wissen über den menschlichen Körperbau,

über die Lungen, unsere Muskeln und auch über das Zwerchfell. Das alles kann man am Besten von einem guten Lehrer oder einer Lehrerin erfahren. Hier geht es nur um allererste Informationen.

Der Flötenton beginnt in den allermeisten Fällen mit einem gesprochenen t. Das ermöglicht einen ganz deutlichen Anfang. Beendet wird der Ton einfach, in dem der Spieler aufhört zu blasen.

Der Klang des Tones wird davon beeinflusst, wie stark man in die Flöte bläst, wie sehr die Lippen gespannt sind und auch dadurch, wie man den Flötenkopf am Mund ein- oder ausdreht.

 

Am Besten kann man spielen, wenn man aufrecht steht.

Für Orchestermusikerinnen und -musiker ist das nur selten möglich. Deshalb lernt man im Laufe des Musikstudiums auch, wie man sich günstig auf einen Stuhl setzt, um gut musizieren zu können. Das klingt einfacher, als es ist.

Im nächsten und letzten Teil geht es dann um die Finger unserer Hände, die die Flötenklappen bedienen und um die Körperhaltung. AW

Mehr zur Flöte und ihrer Musik? Hier geht’s zum Flöten-Blog beim Leiermann.

 

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