Bildende Kunst

Emy Roeder

Emy Roeder wurde 1890 in Würzburg geboren. Früh beginnt sie Interesse an der Bildhauerei zu zeigen und wird 22jährig Schülerin von Bernhard Hoetger, mit dem sie an den Reliefs des Platanenhains der Darmstädter Mathildenhöhe arbeitet. Ab 1914 lebt sie in Berlin, heiratet den Kollegen Herbert Garbe und wird Mitglied der avantgardistischen »Novembergruppe«.

Frau Daniel Hubbard (Mary Greene)

John Singleton Copley war einer der führenden amerikanischen Porträtisten des 18. Jahrhunderts und hier zeigt er uns Mary Greene, die Frau von Daniel Hubbard, einem Vertreter der Bostoner Kaufmannsschicht. Wir müssen daran denken, dass sich in dieser Zeit die nordamerikanische Kolonialgesellschaft im Umbruch befand, denn die Spannungen zwischen den Kolonisten und der britischen Krone nahmen ständig zu …

„Das Lied der Lerche“ von Jules Adolphe Breton: Eine Ode an das Landleben

Jules Adolphe Breton, ein französischer Künstler des 19. Jahrhunderts, war bekannt für seine Darstellungen des ländlichen Lebens in der Region Pas-de-Calais. Eines seiner berühmtesten Werke, „Das Lied der Lerche“, gibt er uns ein Gefühl für die innige Beziehung der dort lebenden Menschen zur Natur und die zeitlose Schönheit des einfachen Lebens.

Das Schlafzimmer in Arles

»Das Schlafzimmer in Arles« (oder »Vincents Schlafzimmer«) ist der Titel von drei Ölgemälden und zwei Zeichnungen des niederländischen Malers Vincent van Gogh. Die ersten Skizzen stammen aus dem Jahr 1888, als der Künstler sein erstes eigenes Heim bezog, das sogenannte »Gelbe Haus«.

Selbstbildnis mit grauem Filzhut

Selbstbildnis mit grauem Filzhut

Vincent van Gogh war eines jener Genies, denen das Talent nicht in die Wiege gelegt wurde. Ganz im Gegenteil war es eine lange Zeit des Tastens und Suchens die den schon erwachsenen Mann dazu nötigte, immer wieder neue Wege des Ausdrucks zu suchen.

Die Rennen von Longchamp

Die Rennen von Longchamp

Eines der berühmtesten Werke des französischen Impressionisten Édouard Manet ist das Gemälde “Die Rennen von Longchamp”. Es zeigt eine Szene auf der Pferderennbahn von Longchamp im Bois de Boulogne, am westlichen Stadtrand von Paris. Hier fanden ab 1857 Pferderennen statt, die gut besucht waren und allgemein den Aufschwung des französischen Pferderennsports ankündigten.

Anton Mauve

Anton Mauve

Der niederländische Maler Anton Mauve (1838 – 1888) war Mitglied der Haager Schule, die für ihre realistischen Darstellungen des Alltagslebens bekannt waren. Mauve hatte eine Vorliebe für schlichte Motive und war besonders für seine Landschaften und seine Gemälde von Kühen und Schafen bekannt.

Die Gesichter der Natur

Die Gesichter der Natur

Denke ich an die Jahreszeiten, kommen mir spontan jene so ungewöhnlichen Porträts in den Sinn, die aus Obst, Gemüse, Getreide oder Blumen komponiert wurden. Die Rede ist natürlich von dem bekannten Vier-Jahreszeiten-Zyklus des Giuseppe Arcimboldo!

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Van Gogh konnte gar nicht malen!

Van Gogh konnte gar nicht malen!

Um es gleich vorweg zu nehmen, ich bin nicht dieser Ansicht, aber ich finde den Gedanken interessant. Die Wissenschaften haben definierte Standards für die Auseinandersetzung mit ihren unterschiedlichen Forschungsobjekten. Die Kunst hat das nicht, es gibt keine …

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Die Kunst des Mittelalters

Die Kunst des Mittelalters

In der Kunstgeschichte werden mit dem Begriff „Mittelalter“ traditionell die zwischen der Spätantike, also dem ausgehenden 4. und 5. Jahrhundert, und dem Beginn der sog. Frühen Neuzeit, einsetzend mit dem 14./15. Jahrhundert, entstandenen Kunstwerke bezeichnet. 

 

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Der Bamberger Reiter

Der Bamberger Reiter

Seit dem 9. Jahrhundert siedeln Menschen dort, wo wir heute von Bamberg sprechen. Über der Bürgerstadt thront die Bischofsstadt, eindrucksvolle Brücken verbinden die beiden Teile der Stadt. So erhebt sich über der Regnitz der Bamberger Dom, dem Heiligen Heinrich als Patronat anvertraut, Sitz des Erzbischofs bis heute – und in seinem Inneren das einzige Grab eines Papstes nördlich der Alpen

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Die Romantik in der Malerei

Die Romantik in der Malerei

Die Romantik entsteht als Gegenentwurf zur Epoche der Klassik, also dem Klassizismus in der Malerei, die mehr und mehr als gefühllos und künstlich angesehen wurde. Nun soll das Gefühl im Vordergrund stehen, die Seele, die Empfindung und die Wahrnehmung des Einzelnen. Empfindungen wie Sehnsucht, Furcht, Glückseligkeit und Liebe sind häufig Mittelpunkt der Gemälde.

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Klassizismus in Deutschland

Klassizismus in Deutschland

Der Klassizismus entstand in Deutschland als Gegenbewegung zum Rokoko. Diese vorangegangene Epoche wurde als zu überladen, zu kleinteilig, zu verspielt empfunden. Die Maler der Zeit nahmen sich vielmehr die Kunst der römischen und griechischen Antike in ihrer harmonischen, schlichten Form zum Vorbild für die neu entstehenden Kunstwerke.

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John Constable

John Constable

John Constable war ein englischer Maler, der von 1776 – 1837 lebte. Er war ein früher Vertreter der englischen Romantik, die, anders als noch in der Zeit von Gainsborough, die Landschaftsmalerei akzeptierte, ihr sogar einen bedeutenden Platz einräumte, neben mystischen Vertretern, wie z.B. Füssli oder William Blake.

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Kaiser Maximilian von Dürer

Kaiser Maximilian von Dürer

Unter die Lupe genommen wird ein bekanntes Porträtbild Kaiser Maximilians I. (1459-1519), gemalt von Albrecht Dürer im Jahre 1519. Ein Bild in Hochformat, dessen überwiegender Teil von einem Mann in, salopp formuliert, bürgerlicher Bekleidung eingenommen wird, wobei erwähnt werden muss, dass die Kleidungsstücke nicht vom einfachen Bürgertum getragen wurden, sondern von der Aristokratie bzw. den Adeligen.

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Gertraud Rostosky

Gertraud Rostosky

Gertraud Rostosky wurde 1876 in Riga in eine, wie wir heute sagen würden, bildungsnahe Familie geboren. Der Vater war Buchhändler, der Onkel Maler, die Mutter musisch und vor allem sozial begabt.

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Joseph Mallord William Turner

Joseph Mallord William Turner

Joseph Mallord William Turner war ein englischer Maler, der der Romantik zugeordnet wird. Zugleich war er aber auch ein Neuerer auf mehreren Gebieten. Er malte seine Objekte, wie sie sind und wie er sie sah. Das „Sehen mit dem Pinsel“ ist ein natürlicher Prozess der künstlerischen Entwicklung. Das folgende Bild ist ein deutliches Beispiel.

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Der fröhliche Trinker

Der fröhliche Trinker

In meiner Kindheit gab es eine alte Kindersendung, an die ich mich kaum noch erinnern kann. Das Einzige, das mir im Sinn geblieben ist, ist der Refrain des Titelliedes: „Euch sind Rembrandt und Rubens bekannt, denn sie malten alle im Flandernland.“

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Alle Farben der Welt

Alle Farben der Welt

Manchmal fallen dem passionierten Leser unerwartete, kleine Kostbarkeiten in die Hände. So erging es mir mit der Erzählung „Alle Farben der Welt“ von Giovanni Montanaro (*1983), einem jungen venezianischen Autor. Der Roman erschien im Original im Jahre 2012 und ein Jahr später in deutscher Übersetzung.

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Steinreich – Die Geschichte der Lithographie

Steinreich – Die Geschichte der Lithographie

Dies ist eine der Geschichten, die fast zu schön sind, um wahr zu sein. Es ist die Geschichte eines ungeplanten Welterfolgs und eines armen Schluckers, der damit zu Vermögen und Ansehen kam. Aber nicht nur das. Es ist die Geschichte einer Erfindung, die unsere Wahrnehmung veränderte und die in vielerlei Hinsicht unser Bild von der Welt prägte. Es ist die Geschichte eines bestimmten Steins, der damit Geschichte schrieb. Und schließlich und endlich ist es auch die Geschichte einer Kunstform, die heute nur noch wenige beherrschen

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Zwei Streithähne im Vatikan

Zwei Streithähne im Vatikan

Michelangelo und Papst Julius II.
Zwei Streithähne im Vatikan Michelangelo Buonarroti, der Star der Renaissance, hatte ein echtes Problem mit Papst Julius II.. Der Rovere-Papst versah sein Amt im Stile eines italienischen Territorialfürsten und hatte Michelangelo 1505 von Florenz nach Rom rufen lassen, damit dieser Julius außergewöhnliches, besonders großes und freistehendes Grabmal erbauen kann, das damals für eine zentrale Stelle im Petersdom gedacht war.

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Paula Modersohn-Becker

Paula Modersohn-Becker

Seit vielen Jahren schon fasziniert mich die Malerei Paula Modersohn-Beckers. Die anrührenden Figuren, die erdigen Farben, der direkte Blick, der einen aus vielen Bildern heraus fixiert und die beinahe überall anzutreffende Verbindung zur Natur.

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Thomas Gainsborough

Thomas Gainsborough

Thomas Gainsborough. Thomas Gainsborough war ein englischer Maler, der von 1727 bis 1788 lebte. Während das Rokoko, als verspielte Stilrichtung im Anschluss an den Barock, auf dem europäischen Festland zahlreiche, bisweilen sinnliche, Blüten trieb, gilt Gainsborough als der einzige englische Vertreter dieses Stils.

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William Hogarth

William Hogarth

William Hogarth (1694 – 1764) war ein englischer Maler, der von 1697 bis 1764 lebte. Er unterscheidet sich in mehrerlei Hinsicht von anderen Malern. Natürlich malte er auch Bilder, hauptsächlich wurde er aber durch Kupferstiche bekannt. Er war eine durchaus streitbare Persönlichkeit, übernahm aber auch in seinen Werken soziale Verantwortung zugunsten weniger privilegierten Bevölkerungsgruppen. Dadurch hatte er oft einen moralisierenden Gestus. Allerdings sparte er nicht mit deutlicher Satire. Überdies nahm er politisch Einfluss und unterstützte mindesten zwei Gesetzesvorlagen.

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Der Tod des Marat

Der Tod des Marat

„Bürger, das Volk fordert seinen Freund zurück…es rief nach meiner Kunst…: David! Nimm deinen Pinsel, rief es, räche unseren Freund, räche Marat!“ Am 14. November 1793 spricht Jacques-Louis David diese Worte als Abgeordneter im französischen Nationalkonvent – und als der Maler des Gemäldes, das seinen ermordeten Freund zeigt: Jean Paul Marat, Arzt, Physiker und während der französischen Revolution zum Journalisten geworden.

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Gerard ter Borch in Münster

Gerard ter Borch in Münster

Gerard Ter Borch gibt in seinem Werk den Friedenschluss zwischen Spanien und den Niederlanden wieder, ein Friede, der auch und vor allem den 80jährigen Krieg in den Niederlanden beenden sollte. Verortet ist das Bild im Rathaussaal in Münster, erkennbar an dem Renaissancegestühl das im Hintergrund sichtbar wird, der schmalen Tafel, die im hinteren linken Bildfeld die Wand schmückt, sowie dem Kronleuchter mit der alles bekrönenden Figur der Concordia.

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Der Hase mit den Bernsteinaugen

Der Hase mit den Bernsteinaugen

Im Paris der Belle Epoque hat Charles, ein Cousin des Urgroßvaters Viktor von Ephrussi, wenig Sinn für das Bankgeschäft; er überlässt dies lieber seinen Brüdern und geht seiner Leidenschaft, der Kunst, nach. Er wird zum Kunstliebhaber, Sammler und einflussreichen Kunstmäzen. Er schreibt kunsthistorische Bücher, begegnet Künstlern wie Renoir, Degas, Sisley, Pissarro, Manet und vielen anderen; Renoir hat ihn auf dem berühmten Gemälde „Das Frühstück der Ruderer“ porträtiert.

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Zwei Schwestern

Zwei Schwestern

Im Leben eines Künstlers haben Umbruchszeiten immer eine besondere Bedeutung. Meist kündigen sie sich schon lange vorher an und gehen einher mit Krankheit, Depression und Vernichtungsängsten und oft entladen sie sich mit einem Knall in einer überstürzten Flucht aus dem gewohnten Umfeld.

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St. Ulrich und Afra in Augsburg

St. Ulrich und Afra in Augsburg

Der hohe Turm der ehemaligen Benediktinerabtei St. Ulrich und Afra dominiert die südliche Altstadt von Augsburg und stellt damit ein städtebauliches Gegenstück zum Dom im Norden und dem monumentalen Rathaus im Herzen der Stadt dar. In dem gewaltigen spätgotischen Münster befinden sich nicht nur …

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Der Merkurbrunnen und der Herkulesbrunnen

Der Merkurbrunnen und der Herkulesbrunnen

Augsburg war im Mittelalter zu einer der bedeutenden Städte des Heiligen Römischen Reiches herangewachsen und wurde 1276 zur Freien Reichsstadt erhoben. Als wichtigster Umschlagsplatz Süddeutschlands erhielt die Siedlung durch die Reichstage vor allem zwischen 1500 und 1582 auch ein politisches Gewicht …

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Der Leiermann

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