Theobald Böhm, nicht nur ein genialer Musiker, sondern zugleich einer der größten Erfinder in der Geschichte des Musikinstrumentenbaus, wurde am 9.April 1794 in München als ältestes von 11 Geschwistern geboren und verbrachte beinahe sein ganzes Leben im Geburtshaus am Altheimereck 15. Das ist mitten in München, ganz zentral, nicht weit entfernt von St. Michael, der Asamkirche, dem Isartor, der Residenz und dem Theater.
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Biographien
Pierina Legnani
Die Tänzerin Pierina Legnani (1863-1930) wurde in Mailand geboren und starb auch dort. Sehr wenig nur wissen wir über ihr Leben abseits der Bühne. Niemals wurde über sie in der Klatschpresse berichtet und sie führte ein sehr ruhiges, zurückgezogenes Leben.
Memphis Minnie: Die Königin des Blues
Memphis Minnie war eine Ausnahmeerscheinung im Blues, die mit ihrer Gitarre und Stimme neue Maßstäbe setzte. Wer Blues verstehen möchte, sollte ihre Musik unbedingt hören – roh, echt und voller Energie.
Ida Haendel
Liest man über Ida Haendel, so kann man sich kaum retten vor Adjektiven. Weltberühmt, hochbegabt, virtuos, charismatisch, menschenfreundlich, zugewandt, unsentimental, energisch, fleißig, diszipliniert, temperamentvoll, zielstrebig, warmherzig, würdevoll – und ich möchte hinzufügen – modebewusst. All das kann man über sie lesen und alles trifft zu.
Friedrich der Große und die Flöte
Friedrich der Große war nicht nur König und Feldherr, sondern auch leidenschaftlicher Flötist. Erfahren Sie mehr über seine Musik und Sanssouci
Marianna Martines – die vergessene Komponistin
Marianna Martines steht exemplarisch für viele Frauen in der Musikgeschichte, deren Talent über Jahrhunderte unsichtbar blieb. Ihre Werke bieten faszinierende Einblicke in die Klangwelt der Wiener Klassik – und sind eine Bereicherung für alle, die über die bekannten Namen hinausblicken möchten.
Isabella Leonarda – die komponierende Nonne
Die Komponistin Isabella Leonarda steht exemplarisch für viele Frauen, deren Lebenswerk über Jahrhunderte hinweg unsichtbar gemacht wurde. Ihre Musik eröffnet einen faszinierenden Blick auf den italienischen Frühbarock und sie verdient es, neben den großen Namen des 17. Jahrhunderts genannt zu werden.
Misia Sert
Misia Sert, das reiche, mal glückliche, mal unglückliche, in Polen geborene Kind, saß beim alten Liszt auf dem Schoß, musizierte mit Grieg und Fauré, hat dreimal geheiratet und durch das Geld ihrer Ehemänner die damalige Kunstszene äußerst großzügig unterstützt. Sie wurde von vielen Malern der Zeit porträtiert, Komponisten widmeten ihr ihre Werke, und Schriftsteller ließen sie in Romanen und Theaterstücken aufleben.
Alles zweimal
Wir Flötisten stolpern ja immer mal wieder über dieses gezeichnete Bild der Flöte spielenden Doppler-Brüder, einer hält die Flöte nach rechts, einer nach links – und das bei dem Namen. Letzthin habe ich nun leider gelesen, das sei reine Erfindung. Beide haben, wie wir alle, nach rechts gespielt. Schade eigentlich, ich fand diese Vorstellung immer sehr nett.
Giovanni Battista Marella
Heute gibt es nur noch wenige Menschen die sich mit dem Werk des französischen Komponisten G. B. Marella beschäftigen. Das wohl einzige seiner Werke, das man noch regelmäßig hört, ist seine Suite in A-Dur. Dabei gibt es noch so viele, die ihrer Entdeckung harren und auf einen Interpreten warten, der sich um sie bemüht und sie ins Bewusstsein einer breiten Öffentlichkeit trägt.
Maria Leopoldine von Österreich: Eine Habsburgerin als brasilianische Nationalheldin
Maria Leopoldine von Österreich: Eine Habsburgerin als brasilianische Nationalheldin. Nur 29 Jahre sollte das kurze Leben Maria Leopoldines, kurz Leopoldine, umfassen. 29 Jahre, die die Tochter Franz II. (I.) und dessen zweiter Ehefrau Maria Theresia von Neapel-Sizilien mit der ihr eigenen vorausschauenden Intelligenz …
Mechtilde Lichnowsky
Mechtilde Lichnowsky. In diesem Sommer habe ich eine Schriftstellerin wiederentdeckt und tauche tief hinein in ihre Welt. Denn der Zsolnay Verlag in Wien hat dankenswerterweise vor wenigen Monaten eine wunderschöne, vierbändige Werkausgabe herausgebracht und versammelt darin einige der wichtigsten Stücke von Mechtilde Lichnowsky, deren Bücher zuletzt kaum mehr greifbar waren, allenfalls noch antiquarisch.
Frauen in der Musik
Frauen in der französischen Musikgeschichte des 19. Jahrhunderts. Natürlich, durch ihre Geburt als Mädchen waren sie in vielen Bereichen des Lebens per se benachteiligt. Man wird jedoch auch lesen können, dass es Ausnahmen gab. Und ganz deutlich muss gesagt werden: Der Berufswunsch „Musiker“ sorgte in vielen bürgerlich-konservativen Familien der damaligen Zeit auch bei Söhnen nicht unbedingt für Begeisterungsstürme – da hat sich bis heute vermutlich nur wenig geändert.
Die Puppenfürstin
Selten kommt es bei adeligen Paaren aus der frühen Neuzeit vor, dass die Ehefrau den Ehemann in den Schatten stellt – zumindest posthum. Bei den Eheleuten Auguste Dorothea und Anton Günther II. von Schwarzburg Arnstadt liegt die Sache ein wenig anders.
Dora Maar
Dora Maar kam 1936 als Henriette Theodora Markovitch in Tours zur Welt, wuchs in einem intellektuell-gebildeten Umfeld auf und lernte durch die Arbeit ihres Vaters früh mehrere Fremdsprachen. In Paris studierte sie sowohl Malerei als auch Fotografie und änderte zu dieser Zeit ihren kroatischen Geburtsnamen in das leichter aussprechbare Dora Maar.
Das Leben des Johann Joachim Quantz
Das Leben des Johann Joachim Quantz. Quantz hatte entscheidenden Anteil an der Verbesserung der Querflöte. Er war Lehrer Friedrichs des Großen und seine Musik sowie sein Lehrwerk begleiten uns bis heute. Ein Text von der Flötistin Anja Weinberger
Albert Roussel und die „Joueurs de Flûte“
Und in diesem Zusammenhang stoßen wir auch auf das 1924 entstandene Werk Joueurs de flûte mit den Sätzen Pan, Tityre, Krishna und Monsieur de la Péjaudie. Zusätzlich zu den vier Flötenspielern der jeweiligen Satztitel wird jeder dieser Sätze einem Flötisten der damaligen Zeit gewidmet – Flötisten im Überfluss sozusagen.
Gabriel Fauré und Claude Debussy
Gabriel Fauré und Claude Debussy waren Zeitgenossen. Genau genommen trennte sie beinahe eine ganze Generation, 17 Jahre, jedoch waren beide Teil dieser spannenden Zeit, die mit so unterschiedlichen Namen bedacht wurde wie Fin de Siècle, Belle Époque oder Année folles.
Kaiserin Maria Anna
Maria Anna von Sardinien-Piemont musste 27 Jahre werden, ehe sie im Jahre 1831 ein Mann zur Frau nahm. Ein für den Heiratsmarkt hochbetagtes Alter, galt man doch im 19. Jahrhundert – in Adelskreisen, wohlgemerkt – oft schon mit Anfang 20 als alte Jungfer
Cléo de Mérodes
Cléopatre-Diane de Mérode (1875-1966), wie sie mit vollem Namen hieß, war eine französische Ballerina und Varietétänzerin. Geboren wurde sie 1875 und war bald eine der vielen Schönen im Paris der Jahrhundertwende.
Julie Manet
Ein Kind des Impressionismus war sie, die Malerei ihrer Wiege nie fern. Liest man Julie Manets Tagebücher, so wird schnell klar, dass ihre Kindheit und frühe Jugend von Farbe, Malerei, Lyrik, guten Freundschaften und aufmerksamen Eltern geprägt waren.
Isabella von Bourbon-Parma
Das Leben der Isabella von Bourbon-Parma, der großen Liebe Kaisers Josef II. Erfahren Sie hier mehr über ihr tragisches Schicksal. In den kommenden Monaten möchte ich Ihnen von ausgewählten Habsburgerinnen erzählen, die entweder durch Geburt oder Heirat in eine der bekanntesten Dynastien der Weltgeschichte eintraten, und es verdient haben, dass man sich ihrer gebührend erinnert.
Arthur Honegger und der Ziegentanz
Wir Flötistinnen und Flötisten haben riesengroßes Glück, denn für uns gibt es, seitdem die Böhmflöte die Musikwelt erobert hat, nahezu unendlich viel Musik für Flöte allein. War es zunächst Claude Debussy, der mit Syrinx 1913 das erste Werk dieser Gattung nach langer Zeit komponiert hat, so überschlugen sich die Komponistinnen und Komponisten in den Folgejahren beinahe, um Schönes und noch Schöneres für unser Instrument aus ihren Federn und Bleistiften fließen zu lassen.
Emy Roeder
Emy Roeder wurde 1890 in Würzburg geboren. Früh beginnt sie Interesse an der Bildhauerei zu zeigen und wird 22jährig Schülerin von Bernhard Hoetger, mit dem sie an den Reliefs des Platanenhains der Darmstädter Mathildenhöhe arbeitet. Ab 1914 lebt sie in Berlin, heiratet den Kollegen Herbert Garbe und wird Mitglied der avantgardistischen »Novembergruppe«.
Maria Karolina – die italienische Maria Theresia
Ganz wie ihre Schwester Maria Antonia – die spätere Marie Antoinette – war es auch Maria Karolinas Schicksal, von ihrer Mutter zur Bündnisstärkung der Habsburger mit den Bourbonen eingesetzt zu werden. Passend dazu wurde die Charlotte gerufene Habsburgerin auch gemeinsam mit Maria Antonia erzogen.
Francis Poulenc Flötensonate
Erst spät in seinem Leben schrieb Poulenc die wunderbare Sonate für Flöte und Klavier. Sie wurde sofort ein Klassiker des Repertoires. Ihre Natürlichkeit und beinahe schon entwaffnende Schönheit v.a. im langsamen Mittelsatz zeigt, dass in der Einfachheit das Geniale liegen kann.
Kaiserin Maria Ludovica – Des Dichters unverrückbare Muse
Obwohl Mädchen im 18. Jahrhundert meist wenig mehr als ein bisschen Konversation, Musikalität und eben noch Sprachen lernten, mag sich hier – denn über den genauen Inhalt des Unterrichts ist wenig bekannt – bereits Maria Ludovicas klare Auffassungsgabe und klare politische Linie ausgebildet haben, auf die wir später noch einmal zu sprechen kommen werden. Die deutsche Sprache beherrschte Maria Ludovica übrigens nie ganz fehlerlos, was ihrer Korrespondenz jedoch einen gewissen nonkonformen Anstrich gab.
Dutilleux‘ Sonatine für Flöte und Klavier
Henri Dutilleux‘ Sonatine für Flöte und Klavier ist so elegant und schön, dass sie sich bis heute im Standardrepertoire der FlötistInnen hält. Henri Dutilleux wurde 1916 im schönen Ort Angers geboren. Angers liegt zwischen den Flüssen Loire und Maine und hat neben der malerischen Flusslandschaft auch noch eine herrliche Kathedrale zu bieten.
Paul Hindemith
Paul Hindemith und die Sonate für Flöte und Klavier. Hindemith wurde 1895 in Hanau geboren. Das sagt schon viel aus über die Rahmenbedingungen seines Lebens.
Anna Bon di Venezia
Wirklich Erstaunliches geschieht, versucht man mehr über Anna Bon zu erfahren.Wie eine Fata Morgana taucht sie in den 1750er-Jahren am Horizont der Musikgeschichte auf, um Mitte der 1760er-Jahre wieder zu verschwinden. Während dieser eher kurzen Zeit muss sie eine eindrucksvolle Karriere gemacht haben.
Anna Amalie – Kunst als Lebensinhalt
Anna Amalie, die nach damaliger Sitte meist Amélie genannt wurde, muss ein recht willensstarker Mensch gewesen sein. Der von ihren Eltern in langer Planung vorgesehene Ehemann fand nicht ihre Zustimmung und so sprang die ältere Schwester ein, wurde prompt nach Schweden verheiratet.
Carl Philipp Emanuel Bach
Viele von uns kennen Carl Philipp Emanuel Bach vor allem als Sohn des großen Johann Sebastian Bach. Doch zu Lebzeiten der beiden war das ganz anders. Sprach damals jemand vom „großen Bach“, so war Carl Philipp gemeint, nicht sein Vater Johann Sebastian.
Jolivets Incantations für Flöte solo
André Jolivet und sein bekanntestes Werk für die Flöte – die 5 Incantations für Flöte Solo. Lesen Sie hier eine Einführung in das Werk. Der Komponist André Jolivet (1905-1974) ist nicht einfach zu fassen, seine Musik entzieht sich jeglicher Einordnung. Obwohl er über 200 Werke für alle Gattungen schrieb und dabei ständig auf der Suche nach neuen Wegen war, scheint dennoch ein großes Thema sein Werk zu beherrschen: Humanismus in einer vielfältigen Welt.
Barbara Strozzi
Die spätere Komponistin, Sängerin und durchaus streitbare Wortführerin Barbara Strozzi wurde unter nicht ganz geklärten familiären Verhältnissen am 6. August 1619 in Venedig geboren. Sie wuchs auf als leibliche oder angenommene Tochter des Giulio Strozzi, dessen Hausangestellte ihre Mutter war.
Die Instrumentenbauer-Familie Lot
Die Instrumentenbauer-Familie Lot – französischer Flötenbau auf höchstem Niveau und mit einer langen Tradition. Bis heute sprechen Flötisten bei bestimmten Flöten vom „french model“, also dem „französischen System“. Woher kommt das eigentlich?
Die Mannheimer Schule
Die Mannheimer Schule – das Symphonieorchester der Zukunft entsteht. Genau 35 Jahre lang war die Kurpfalz und die Stadt Mannheim also eine der führenden Musikzentren Europas. Der große finanzielle und ideelle Einsatz von Karl Theodor, seinen Musikern und Schauspielern klingt bis heute nach.
Olivier Messiaen
Olivier Messiaen – eine Amsel für den Flötisten. So oft wie an Messiaen denke ich im täglichen Leben vermutlich an keinen anderen Komponisten – zumindest nicht in dieser schon Jahre andauernden Regelmäßigkeit. Sein Stück „Le merle noir“ (Schwarze Amsel) habe ich quasi im Kopf, sobald ich den Fuß ins Freie setze. Wir leben auf dem Land und meist höre ich schon nach wenigen Sekunden den ersten Vogel singen. Oft ist es eine Amsel. Ich antworte ihr mit den Tönen Messiaens.
Paula Modersohn-Becker
Seit vielen Jahren schon fasziniert mich die Malerei Paula Modersohn-Beckers. Die anrührenden Figuren, die erdigen Farben, der direkte Blick, der einen aus vielen Bildern heraus fixiert und die beinahe überall anzutreffende Verbindung zur Natur.
Lesen Sie hier mehr dazu …
Gauberts wundervolle Kammermusik
Philippe Gaubert war einer der prominentesten französischen Musiker in der Zeit zwischen den beiden Weltkriegen. Er muss ein großartiger Flötist gewesen sein mit einem besonders warmen, runden Ton. Die damals noch recht neuartige Böhmflöte hat er zum Leben erweckt und ist bis heute ein Vorbild für viele junge Flötisten.
Jaques Ibert
Jaques Ibert und die Folgen. Jaques Ibert gehört, obwohl er so viel Schönes geschaffen hat, zu den großen Unbekannten in der Musikgeschichte. Wie schade!
Harald Genzmer
Harald Genzmer. In der Nachfolge von Paul Hindemith, dessen wichtigster Schüler er war, komponierte er Orchester-, Kammer-, und Chormusik; daneben auch Klavier- und Orgelmusik und selbstverständlich auch Musik für Flöte, sogar für Altquerflöte. Ein besonderes Anliegen war ihm dabei die Laienmusik, weshalb in seinem Werk die Blockflöte eine überdurchschnittlich große Rolle spielt.
Sigfrid Karg-Elert
Siegfried wurde 1877 in Oberndorf am Neckar als eines von 12 Kindern der Familie Karg geboren. Wir Flötisten kennen Karg-Elerts Namen gut, sprechen ihn aber nie ohne eine gewisse Ehrfurcht aus. Denn seine Werke sind … schwer. Anders lässt sich das einfach nicht ausdrücken. Jedoch bieten sie eine Fülle an hochromantischen Phrasen …
Josephine Cochrane und die Geschirrspülmaschine
In Deutschland wird der Weltfrauentag kaum wahrgenommen. Erst in den vergangenen Jahren hat sich das ein wenig geändert. Hingegen weiß ich aus eigener Erfahrung, dass manche europäische Länder durchaus liebevolle Gesten für diesen Tag im Repertoire haben, werden doch beispielsweise in Italien Frauen mit Blumen beschenkt.
Narciso García Yepes
Ein spanischer Jahrmarkt, Anfang der 1930er Jahre. Mit leuchtenden Augen steht ein kleiner Junge inmitten des Trubels und kann seinen Blick nicht von einer alten Gitarre losreißen. Bis sein Vater herantritt, eine warme Hand auf seine Schultern legt und dem Verkäufer zunickt.
Und endlich, jetzt hält er sie in seinen Armen!
Ballets Russes
Les Ballets Russes – eine sehr persönliche Einführung in dieses wichtige Kapitel der europäischen Kulturgeschichte. Paris in der „Belle Époche“ und den darauf folgenden „Années Folles“ – also den verrückten Jahren. Was muss das für eine ungewöhnliche Zeit gewesen sein. Selten entstand so viel Neues, pulsierte das Leben so vielfältig und auf so engem Raum.
Sofie Cruvelli
Ein früher Fall von #metoo? Ihre kometenhafte Karriere wird die junge Frau unter dem Namen Sofie Cruvelli machen, geboren ist sie jedoch 1826 als Tochter einer Bielefelder Kaufmannsfamilie und wurde Sophie Johanne Charlotte Crüwell getauft. Dort, in Bielefeld, erinnert bis heute das Crüwell-Haus im Zentrum der Altstadt an diese Familie, die mit Tabak gutes Geld verdient hatte.
Die Flötensonatine von Claude Arrieu
Seit nunmehr drei Jahren bin ich verstärkt auf der Suche nach Musik von Komponistinnen. Und ein besonders schönes Werk, das dabei meinen Weg gekreuzt hat, ist die Sonatine für Flöte und Klavier der französischen Komponistin Claude Arrieu.
Agnes Dürer
Agnes wurde 1475 als Tochter des Ehepaares Frey im spätmittelalterlichen Nürnberg geboren. Kaum etwas weiß man über ihre Kindheit. Jedoch betritt sie die Bühne des Weltgeschehens am Tage ihrer Heirat mit Albrecht Dürer im Jahre 1494.
Barockmusik – auch in Frankreich
Barockmusik – auch in Frankreich. Die damals – also Mitte des 17. Jahrhunderts – in unserem Nachbarland Frankreich moderne Traversflöte hatten einen volleren Klang als ihre Renaissance-Vorgänger. Und schnell erkannten die einheimischen Komponisten der Zeit hierin neue Möglichkeiten. Marin Marais und Jean-Baptiste Lully waren die Ersten.
Französische Komponisten der Klassik
Ist im deutschsprachigen Raum die Epoche der Klassik eine mit vielen großen und international bekannten Namen gespickte Zeit, so trifft das in Frankreich eher auf andere Perioden der Musikgeschichte zu. Fragt man – ganz im Allgemeinen – nach Komponisten der klassischen Epoche, so werden meist zu allererst Haydn, Mozart und Beethoven genannt.










































