Bozzas herrliches Flötenquartett. Eigentlich umfasst sein großes Œuvre beinahe alle Genres, jedoch ist der Kammermusik-Anteil wirklich bemerkenswert. Vor allem wir Bläser verdanken ihm zahlreiche und wunderschöne Repertoire-Werke. Durch den herausragenden Platz, den die Kammermusik in seinem Schaffen einnimmt, sind die größer angelegten Kompositionen Bozzas relativ unbekannt geblieben.
Kategorie
Biographien
Die Frauen der Familie Boulanger
Die Frauen der Familie Boulanger. Drei besonders musikalische Frauen gab es in der Familie Boulanger. Eine hieß Marie-Julie, war eine geborene Halligner und die Großmutter der anderen beiden wesentlich bekannteren mit Namen Nadia und Lili.
Coco Chanel
Deauville in der Normandie ist schon seit Ende des 19. Jahrhunderts ein begehrtes Urlaubsziel, vor allem für die Pariser Stadtbevölkerung. Coco Chanel entdeckte das Seebad 1912, als sie hier Urlaub mit ihrem reichen Geliebten Arthur »Boy« Capel machte. Schon kurz zuvor hatte sie in Paris ein Atelier für Hüte eröffnet, das mit seinen modernen, eher schlichten und bequem zu tragenden Kreationen einige Beliebtheit erlangen hatte.
Fauré und seine wunderbare Fantasie
Gabriel Urbain Fauré wurde 1845 ganz im Süden Frankreichs geboren. Er war ein begabter kleiner Junge in einer nicht besonders musikalischen Familie. Günstige Umstände erlaubten es, dass er an die École Niedermeyer in Paris gehen konnte. Dort erlernte er (beinahe) alles, was er für die Zukunft brauchen sollte.
Der Tarotgarten
Manche Menschen begleiten uns während des ganzen Lebens. Mir geht es so mit der Künstlerin Niki de Saint Phalle – wohin auch immer ich reise oder wohin wir den Wohnort verlegen, ihre Skulpturen sind schon da. Ihre herrlichen, prallen, bunten und phantasievollen Nanas habe ich – bei einer vermutlich unvollständigen Liste – gesehen in Mannheim, Ulm, Schwäbisch Hall, Hannover, Zürich, Hamburg, Paris, Angers, Lausanne, Duisburg, Mendrisio, Freiburg, Bilbao, Nizza, Glasgow, München und natürlich in Capalbio.
Telemann
Georg Philipp Telemann (1681 – 1767) war wie Johann Sebastian Bach und Georg Friedrich Händel ein deutscher Komponist des Barock. Und obwohl er wie kaum ein anderer im letzten Drittel seines Lebens internationalen Ruhm genoss, von seinem Schaffen sehr gut leben konnte und der Musikwelt wegweisende neue Impulse gab, steht er heute im Schatten seiner beiden oben genannten Kollegen. Wie schade!
Johanna Müller-Hermann
Kennen Sie die Komponistin Johanna Müller-Hermann? Nein? Aktuell verwundert das nicht sehr, zu ihren Lebzeiten war das anders und mit Hilfe dieses Beitrages soll auf ihre Musik neugierig gemacht werden. Am 19. März 1930 kündigte die Tageszeitung »Wiener Journal« an, dass am selben Abend im vierten ordentlichen Gesellschaftskonzert der Gesellschaft der Musikfreunde ein Werk von »Johann Fr. Müller-Hermann« uraufgeführt wird. Ein erstes Indiz, dass Komponistinnen ein bisschen suspekt waren.
Margarete von Österreich
Erfahren Sie in diesem Beitrag die bewegende Lebensgeschichte von Erzherzogin Margarete, Tochter Maximilians I. und Marias von Burgund. Trotz politischer Zwänge und mehrerer tragischer Ehen blieb sie unerschütterlich und ließ ihre Devise »Fortune. Infortune. Fort. Une.« als bleibendes Zeugnis ihrer Stärke und Eigenständigkeit in die Geschichte eingehen.
Wie der Christbaum nach Wien kam
Entdecken Sie die spannende Geschichte von Henriette Alexandrine von Nassau-Weilburg, die den Christbaum nach Wien brachte. Erfahren Sie, wie die Tradition des Weihnachtsbaums die Biedermeierzeit prägte und bis heute fortbesteht.
Astor Piazzolla
Man kann Tango tanzen, hören oder leben. Astor Piazzolla hat letzteres getan, und das, obwohl er zunächst eine ganz andere Laufbahn einschlagen wollte: die des klassischen Komponisten. Doch ein Studienaufenthalt bei Nadia Boulanger in Paris ließ ihn seine Wünsche überdenken.
Albertus Magnus
Es gibt viele Orte, die man mit Albert in irgendeiner Weise in Verbindung bringen kann. Geboren wurde er um 1200 im schwäbischen Städtchen Lauingen als Sohn eines niedrigen Adligen. Sehr viel, was an diese Persönlichkeit der europäischen Kulturgeschichte erinnern könnte, findet man dort nicht.
Die Konstanzer Malerin Marie Ellenrieder
Marie Ellenrieder von Daniela Frey Die Konstanzer Malerin Marie Ellenrieder Sie war die erste Frau, die an einer deutschen Kunsthochschule studieren konnte und die erste Frau, die in Baden Kunst für Kirchen malen durfte: die Konstanzer Malerin Marie Ellenrieder...
Johann Kaspar Mertz
Eine Einführung in das Leben eines der größten romantischen Gitarristen. Ein Musiker, der immer im Schatten von Giuliani oder Tarrega stand.
Pieter Bruegel der Ältere
Eine Einführung in das Werk Pieter Bruegel des Älteren und seine Bilder in der Sammlung des Kunsthistorischen Museums Wien.
Der Herzog von Enghien
»Das war schlimmer als ein Verbrechen, das war ein Fehler.«. Man bezog sich dabei auf eine Schandtat, der Napoleon versuchte, den Mantel der Rechtschaffenheit umzuhängen und die trotz aller Rechtfertigungsversuche nichts weniger war als ein geplanter Mord. Die Rede ist natürlich von der Hinrichtung des Herzogs von Enghien.
Maria Theresia – böhmischen Königin
Am 12. Mai 1743 wird Maria Theresia, mitten im Österreichischen Erbfolgekrieg, zur böhmischen Königin gekrönt. Ihr Verhältnis zu Böhmen war allerdings immer ein kompliziertes, da die Böhmen Karl Albrecht von Bayern unterstützt hatten.
Emanuel Schikaneder
Am 1. September 1751 wurde Emanuel Schikaneder geboren. Obwohl er in seinem Leben 55 Opern, Theater-, und Singstücke textete, ist er vor allem dafür bekannt, dass er den Text zur „Zauberflöte“ schrieb, das Stück in seinem Theater aufführen ließ und auch selbst die Rolle des Papageno spielte.
Zum Geburtstag von Eva Rieger
Musikerin, Musikwissenschaftlerin und Feministin. Eindeutig gehört sie zu den Frauen der ersten Stunde, wenn es um feministische Musikwissenschaft geht. Schon 1981 erschien ihr Buch „Frau, Musik und Männerherrschaft“, welches bereits damals deutlich machte, dass Frauen in Musik, Kunst und Musikwissenschaft systematisch ausgeschlossen werden.
Raoul Dufy
Der „Maler der Freude und des Glücks“ Raoul Dufy war im Laufe seines Lebens erst Impressionist, dann Fauvist und schließlich Kubist. Geboren wurde er 1877 in Le Havre in der Normandie. Die feinen Sandstrände und das außergewöhnliche Licht haben seine Malerei inspiriert.
Clementina Hawarden
Clementina Hawarden – die doppelte Pionierin. Sie lassen sich heute in so gut wie jedem Haushalt auf der Welt finden, füllen ganze Alben, Wände und Regale von zahllosen Familien und sind dennoch jedes für sich persönlich und einzigartig: die Rede ist von Familienfotografien. Heute gelten diese Momentaufnahmen als selbstverständlich und alltäglich – und doch liegen ihre Ursprünge keine 200 Jahre zurück.
Fanny Elßler
Auch Fanny Elßler (1810-1884) stammt aus einer künstlerisch orientierten Familie. Ihr Großvater und ihr Vater waren Leibkopisten bei Joseph Haydn, der Vater arbeitete gar als Haydns Kammerdiener bis zu dessen Tod 1809. Gemeinsam mit ihrer zwei Jahre älteren Schwester Therese erhielt Fanny ersten Unterricht beim damals sehr bekannten Horscheltschen Kinderballett im Theater an der Wien.
Tina Modotti
Assunta Adelaide Luigia Modotti Mondini wurde 1896 in Undine geboren, der schönen Stadt im Friaul. Ob sie von dieser Schönheit etwas wahrnehmen konnte ist ungewiss. Die Familie lebte in ärmlichen Verhältnissen und obwohl die kleine Assunta eine gute Schülerin war, musste sie schon zwölfjährig als Näherin arbeiten …
Consuelo de Saint-Exupéry
Meine Lesereise mit dem kleinen Prinzen beginnt irgendwann Ende der 60er-Jahre mit einer »Hör-Reise«: Unter den Schallplatten meiner Mutter fand ich die Hörfassung des Buches, eingelesen vom großartigen französischen Schauspieler Gérard Philippe (1922–1959). Ich hörte mir diese Schallplatte an – wie schön war doch diese Stimme .
Marie Taglioni
Marie Taglioni (1804-1884) wurde väterlicherseits in eine bekannte italienische Großfamilie voller Tänzer und Choreografen hinein-geboren. Die Familie ihrer schwedischen Mutter, selbst auch Balle-rina, bestand hauptsächlich aus Malern und Musikern. Marie kam in Stockholm zur Welt, wo ihr Vater Filippo Taglioni eine Anstellung als Erster Tänzer und Ballettmeister am Königlichen Opernhaus hatte.
Giulio Regondis Leben
Tiefe Wälder, wilde Schluchten, das sturmumtoste Meer: All diese Dinge gibt es, seitdem der Mensch denken kann, doch für Jahrmillionen waren es nur dunkle, unbekannte Mächte, die man angstvoll mied und denen man zu opfern lernte. Doch dann, scheinbar über Nacht, ersteht ein neues Geschlecht und dieses sieht die Welt mit neuen Augen. Es entdeckt die dunkle Schönheit dieser Urgewalten, verfällt ihrem Zauber und sieht sich selbst in ihrem Spiegel als das, was es ist: ein Hort einsamer Menschen, frierend im Nebel einer neuen Zeit und bald gibt es auch einen Namen für dieses neue Lebensgefühl: Romantik.
Gertraud Rostosky
Gertraud Rostosky wurde 1876 in Riga in eine, wie wir heute sagen würden, bildungsnahe Familie geboren. Der Vater war Buchhändler, der Onkel Maler, die Mutter musisch und vor allem sozial begabt.
Erzherzogin Sophie Teil 2
Wir schreiben das Jahr 1830: Als Mutter des kleinen Franz Joseph, der schon als Säugling angesichts des als – oftmals zu Unrecht – geistesschwach geltenden Kronprinzen Ferdinand beachtliche Chancen auf den Thron hat, kann Sophie aufatmen. Was stand einer glänzenden Zukunft als Kaisermutter nun noch im Wege?
Das Leben des Francesco da Milano
Zu Recht trug er den Namen „Il Divino“, der Göttliche. Francesco da Milano, einer der berühmtesten Musiker seiner Zeit, dessen Lautenwerke unsterblich sind.
Thomas Gainsborough
Thomas Gainsborough. Thomas Gainsborough war ein englischer Maler, der von 1727 bis 1788 lebte. Während das Rokoko, als verspielte Stilrichtung im Anschluss an den Barock, auf dem europäischen Festland zahlreiche, bisweilen sinnliche, Blüten trieb, gilt Gainsborough als der einzige englische Vertreter dieses Stils.







