Carlota von Mexiko – Tochter eines Königs, Kaiserin in der Ferne, Überlebende eines Traumes, der nicht der ihre war. Ihre Biographie erzählt von Glanz und Tragödie, von politischem Idealismus und persönlichem Zerbrechen. Zwischen Macht und Ohnmacht, Hoffnung und Wahnsinn bleibt sie ein Sinnbild des 19. Jahrhunderts – und eine Mahnung an die Zerbrechlichkeit menschlicher Größe.
Kategorie
Frauen in Kunst und Geschichte
Pierina Legnani
Die Tänzerin Pierina Legnani (1863-1930) wurde in Mailand geboren und starb auch dort. Sehr wenig nur wissen wir über ihr Leben abseits der Bühne. Niemals wurde über sie in der Klatschpresse berichtet und sie führte ein sehr ruhiges, zurückgezogenes Leben.
Memphis Minnie: Die Königin des Blues
Memphis Minnie war eine Ausnahmeerscheinung im Blues, die mit ihrer Gitarre und Stimme neue Maßstäbe setzte. Wer Blues verstehen möchte, sollte ihre Musik unbedingt hören – roh, echt und voller Energie.
Ida Haendel
Liest man über Ida Haendel, so kann man sich kaum retten vor Adjektiven. Weltberühmt, hochbegabt, virtuos, charismatisch, menschenfreundlich, zugewandt, unsentimental, energisch, fleißig, diszipliniert, temperamentvoll, zielstrebig, warmherzig, würdevoll – und ich möchte hinzufügen – modebewusst. All das kann man über sie lesen und alles trifft zu.
Marianna Martines – die vergessene Komponistin
Marianna Martines steht exemplarisch für viele Frauen in der Musikgeschichte, deren Talent über Jahrhunderte unsichtbar blieb. Ihre Werke bieten faszinierende Einblicke in die Klangwelt der Wiener Klassik – und sind eine Bereicherung für alle, die über die bekannten Namen hinausblicken möchten.
Isabella Leonarda – die komponierende Nonne
Die Komponistin Isabella Leonarda steht exemplarisch für viele Frauen, deren Lebenswerk über Jahrhunderte hinweg unsichtbar gemacht wurde. Ihre Musik eröffnet einen faszinierenden Blick auf den italienischen Frühbarock und sie verdient es, neben den großen Namen des 17. Jahrhunderts genannt zu werden.
Misia Sert
Misia Sert, das reiche, mal glückliche, mal unglückliche, in Polen geborene Kind, saß beim alten Liszt auf dem Schoß, musizierte mit Grieg und Fauré, hat dreimal geheiratet und durch das Geld ihrer Ehemänner die damalige Kunstszene äußerst großzügig unterstützt. Sie wurde von vielen Malern der Zeit porträtiert, Komponisten widmeten ihr ihre Werke, und Schriftsteller ließen sie in Romanen und Theaterstücken aufleben.
María Calderón – Schauspielerin, Geliebte, Legende
María Calderón, La Calderona: gefeierte Schauspielerin des Siglo de Oro, Geliebte Philipps IV. und Mutter von Juan José de Austria. Ihr Sohn stieg zum Generalstatthalter der Niederlande und faktischen Regenten Spaniens auf. Marías Weg führte vom Theater über den Hof ins Kloster – ein Frauenleben zwischen Ruhm, Macht und Verstummen.
Diane de Poitiers – die ewige Schöne am französischen Hof
Diane de Poitiers war die große Favoritin Heinrichs II. – schön, klug und einflussreich. Als Geliebte, Beraterin und Bauherrin von Chenonceau prägte sie Frankreichs Renaissance. Ihre Schönheit, ihre Disziplin und ihr politisches Geschick machten sie zur ewigen Schönen am französischen Hof – zwischen Historie und Legende.
Maria Leopoldine von Österreich: Eine Habsburgerin als brasilianische Nationalheldin
Maria Leopoldine von Österreich: Eine Habsburgerin als brasilianische Nationalheldin. Nur 29 Jahre sollte das kurze Leben Maria Leopoldines, kurz Leopoldine, umfassen. 29 Jahre, die die Tochter Franz II. (I.) und dessen zweiter Ehefrau Maria Theresia von Neapel-Sizilien mit der ihr eigenen vorausschauenden Intelligenz …
Bronislava Nijinska
Bronislava Nijinska wurde – wie auch ihr berühmter Bruder Vaclav – in Minsk während einer Tournee der Eltern geboren und in Warschau getauft. Beide Elternteile waren selbst Tänzer polnischer Herkunft und traten in Provinztheatern des Russischen Reiches auf.
Mechtilde Lichnowsky
Mechtilde Lichnowsky. In diesem Sommer habe ich eine Schriftstellerin wiederentdeckt und tauche tief hinein in ihre Welt. Denn der Zsolnay Verlag in Wien hat dankenswerterweise vor wenigen Monaten eine wunderschöne, vierbändige Werkausgabe herausgebracht und versammelt darin einige der wichtigsten Stücke von Mechtilde Lichnowsky, deren Bücher zuletzt kaum mehr greifbar waren, allenfalls noch antiquarisch.
Constanze Nissen, verwitwete Mozart
Constanze (1762–1842), die Ehefrau Wolfgang Amadeus Mozarts, fristet in den meisten unserer Köpfe ihr Leben nur an der Seite ihres berühmten Ehemannes. Jedoch war sie bei dessen Tod im Jahre 1791 noch keine 30 Jahre alt und sollte noch über 50 Jahre leben. Wie ging es für sie weiter nach Wolfgangs Tod?
Frauen in der Musik
Frauen in der französischen Musikgeschichte des 19. Jahrhunderts. Natürlich, durch ihre Geburt als Mädchen waren sie in vielen Bereichen des Lebens per se benachteiligt. Man wird jedoch auch lesen können, dass es Ausnahmen gab. Und ganz deutlich muss gesagt werden: Der Berufswunsch „Musiker“ sorgte in vielen bürgerlich-konservativen Familien der damaligen Zeit auch bei Söhnen nicht unbedingt für Begeisterungsstürme – da hat sich bis heute vermutlich nur wenig geändert.
Um die Welt mit Nellie Bly
1887 schrieb Nellie Bly im Auftrag ihrer Redaktion, der »New York World« von Joseph Pulitzer, einen aufsehenerregenden Artikel. Zuvor hatte sie sich undercover in ein Asyl für nervenkranke Frauen einweisen lassen, um dort 10 Tage lang die Behandlung und die Lebenswirklichkeit der Patientinnen am eigenen Leib zu erfahren.
Die Puppenfürstin
Selten kommt es bei adeligen Paaren aus der frühen Neuzeit vor, dass die Ehefrau den Ehemann in den Schatten stellt – zumindest posthum. Bei den Eheleuten Auguste Dorothea und Anton Günther II. von Schwarzburg Arnstadt liegt die Sache ein wenig anders.
Dora Maar
Dora Maar kam 1936 als Henriette Theodora Markovitch in Tours zur Welt, wuchs in einem intellektuell-gebildeten Umfeld auf und lernte durch die Arbeit ihres Vaters früh mehrere Fremdsprachen. In Paris studierte sie sowohl Malerei als auch Fotografie und änderte zu dieser Zeit ihren kroatischen Geburtsnamen in das leichter aussprechbare Dora Maar.
Anna Pawlowa
Anna Pawlowa hatte keinen leichten Start ins Leben. Sie kam zu früh zur Welt, war während ihrer Kindheit ständig kränklich und wuchs schließlich auf dem Lande bei der Großmutter auf. Ihre Begeisterung fürs Ballett entdeckte sie …
Kaiserin Maria Anna
Maria Anna von Sardinien-Piemont musste 27 Jahre werden, ehe sie im Jahre 1831 ein Mann zur Frau nahm. Ein für den Heiratsmarkt hochbetagtes Alter, galt man doch im 19. Jahrhundert – in Adelskreisen, wohlgemerkt – oft schon mit Anfang 20 als alte Jungfer
Cléo de Mérodes
Cléopatre-Diane de Mérode (1875-1966), wie sie mit vollem Namen hieß, war eine französische Ballerina und Varietétänzerin. Geboren wurde sie 1875 und war bald eine der vielen Schönen im Paris der Jahrhundertwende.
Irma Stern
Irma Stern wurde 1894 in Südafrika, im Ort Schweizer-Reneke, als Tochter deutsch-jüdischer Auswanderer geboren. Mit harter Farmarbeit hatte sich die Familie emporgearbeitet, musste jedoch während des 2. Burenkrieges nach Kapstadt fliehen und 1901 schließlich nach Deutschland zurückkehren. Hin und her ging es in den folgenden Jahren zwischen diesen beiden Wohnsitzen, und Irma fühlte sich ständig entwurzelt.
Julie Manet
Ein Kind des Impressionismus war sie, die Malerei ihrer Wiege nie fern. Liest man Julie Manets Tagebücher, so wird schnell klar, dass ihre Kindheit und frühe Jugend von Farbe, Malerei, Lyrik, guten Freundschaften und aufmerksamen Eltern geprägt waren.
Isabella von Bourbon-Parma
Das Leben der Isabella von Bourbon-Parma, der großen Liebe Kaisers Josef II. Erfahren Sie hier mehr über ihr tragisches Schicksal. In den kommenden Monaten möchte ich Ihnen von ausgewählten Habsburgerinnen erzählen, die entweder durch Geburt oder Heirat in eine der bekanntesten Dynastien der Weltgeschichte eintraten, und es verdient haben, dass man sich ihrer gebührend erinnert.
Hilma af Klint
Frühe Abstraktion. Auf die Künstlerin Hilma af Klint bin ich 2019 erstmals durch eine großartige Ausstellung im Lenbachhaus aufmerksam geworden. Hilma af Klint verfügte, dass ihr großes und eindringliches Werk frühestens 20 Jahre nach ihrem Tod der Öffentlichkeit zugänglich gemacht werden sollte. Sie starb 1944 in ihrem Heimatland Schweden und so wurden ihre Bilder erst in den frühen 1980er-Jahren bekannt.
Emy Roeder
Emy Roeder wurde 1890 in Würzburg geboren. Früh beginnt sie Interesse an der Bildhauerei zu zeigen und wird 22jährig Schülerin von Bernhard Hoetger, mit dem sie an den Reliefs des Platanenhains der Darmstädter Mathildenhöhe arbeitet. Ab 1914 lebt sie in Berlin, heiratet den Kollegen Herbert Garbe und wird Mitglied der avantgardistischen »Novembergruppe«.
Emilie Mayer – der weibliche Beethoven
Momentan hört man ein bisschen mehr über und von Emilie Mayer, so wie man im Allgemeinen mehr hört von und über Frauen in der Musik. Das ist den Bemühungen vieler Einzelner zu verdanken und begann vor nunmehr schon einigen Jahren mit der ›Wiederentdeckung‹ Mel Bonis‘ durch die Frauenbewegung. Trotz alledem ist der Name Emilie Mayer einem Großteil des kulturell interessierten Publikums nach wie vor unbekannt. Wirklich erstaunlich, wenn man bedenkt, welch großes Interesse ihr Werk zu ihren Lebzeiten weckte.
Gertrud Arndt – frühe Selfies
Vor mir auf dem Schreibtisch liegt eine alte Eintrittskarte aus dem Jahr 2022: zwei seltsame Augen blicken aus dem schwarzen Hintergrund heraus: The milk of dreams – Biennale di Venezia. Eine Fülle spannender Kunst war zu sehen, aber am stärksten hat mich diesmal die Künstlerin Gertrud Arndt beeindruckt, von der ich zuvor nie gehört hatte.
Josefa Lang
Josefa Lang wurde 1815 in München geboren. Ihre Eltern, die Kammersängerin Regina Hitzelberger und der Violinist des Münchener Hoforchesters Theobald Lang, bemerkten bald, dass ihr zweitgeborenes Töchterchen musikalisch den Weg eines Wunderkindes einschlug. Auf dem Schoß der Mutter erkundete die Kleine begeistert die Klaviertastatur und konnte schon dreijährig »rein und tactfest[1]« kleine Stücke vortragen.
Maria Karolina – die italienische Maria Theresia
Ganz wie ihre Schwester Maria Antonia – die spätere Marie Antoinette – war es auch Maria Karolinas Schicksal, von ihrer Mutter zur Bündnisstärkung der Habsburger mit den Bourbonen eingesetzt zu werden. Passend dazu wurde die Charlotte gerufene Habsburgerin auch gemeinsam mit Maria Antonia erzogen.
Kaiserin Maria Ludovica – Des Dichters unverrückbare Muse
Obwohl Mädchen im 18. Jahrhundert meist wenig mehr als ein bisschen Konversation, Musikalität und eben noch Sprachen lernten, mag sich hier – denn über den genauen Inhalt des Unterrichts ist wenig bekannt – bereits Maria Ludovicas klare Auffassungsgabe und klare politische Linie ausgebildet haben, auf die wir später noch einmal zu sprechen kommen werden. Die deutsche Sprache beherrschte Maria Ludovica übrigens nie ganz fehlerlos, was ihrer Korrespondenz jedoch einen gewissen nonkonformen Anstrich gab.
Séraphine de Senlis
Wird ein Mädchen auf den Namen Séraphine getauft, so erscheint es mir beinahe logisch, ja notwendig, dass sie eine besondere Beziehung zum Übernatürlichen pflegt. Und so hatte Séraphine Louise Kontakt zu ihrem Schutzengel – oder aber zur Jungfrau Maria persönlich, je nachdem, welcher ihrer oft erzählten Geschichten man folgen mag.
Anna Bon di Venezia
Wirklich Erstaunliches geschieht, versucht man mehr über Anna Bon zu erfahren.Wie eine Fata Morgana taucht sie in den 1750er-Jahren am Horizont der Musikgeschichte auf, um Mitte der 1760er-Jahre wieder zu verschwinden. Während dieser eher kurzen Zeit muss sie eine eindrucksvolle Karriere gemacht haben.
Anna Amalie – Kunst als Lebensinhalt
Anna Amalie, die nach damaliger Sitte meist Amélie genannt wurde, muss ein recht willensstarker Mensch gewesen sein. Der von ihren Eltern in langer Planung vorgesehene Ehemann fand nicht ihre Zustimmung und so sprang die ältere Schwester ein, wurde prompt nach Schweden verheiratet.
Wer kennt Renée Sintenis?
Haben Sie sich vielleicht auch schon einmal gefragt, warum der Bär an der Autobahn Richtung München in Nachbarschaft des mal blau, mal rot leuchtenden Fußballstadions und der Silberne Bär der Berlinale zum Verwechseln ähnlich aussehen? Falls ja, so würde ich diese Frage gern beantworten …
Lina Ramann – Pianistin, Autorin, Lehrerin
Lina Ramann war einiges: Pianistin, Schriftstellerin, Lehrerin und Sozialpädagogin, Musikwissenschaftlerin, Biographin, Herausgeberin, außerdem politisch interessiert und mit einer gewissen Reiselust ausgestattet. Im Übrigen verwirklichte sie mit ihrer Lebensgefährtin Ida Volckmann ein für die damalige Zeit recht ungewöhnliches Lebensmodell. In Nürnberg eröffneten diese beiden Musikerinnen eine erfolgreiche Musikschule, die ihre Räume nur wenig nördlich der Sebalduskirche bezog.
Barbara Strozzi
Die spätere Komponistin, Sängerin und durchaus streitbare Wortführerin Barbara Strozzi wurde unter nicht ganz geklärten familiären Verhältnissen am 6. August 1619 in Venedig geboren. Sie wuchs auf als leibliche oder angenommene Tochter des Giulio Strozzi, dessen Hausangestellte ihre Mutter war.
Élisabeth-Claude Jaquet de la Guerre
Élisabeth-Claude Jaquet de la Guerre wurde 1665 in Paris geboren. Sie war Komponistin, Cembalistin und ein gefeierter Bühnenstar am Hofe der beiden Barock-Könige Louis XIV. und Louis XV., hat Violinsonaten komponiert, eine Ballettoper und viele der sich damals gerade entwickelnden, modernen Kantaten.
Paula Modersohn-Becker
Seit vielen Jahren schon fasziniert mich die Malerei Paula Modersohn-Beckers. Die anrührenden Figuren, die erdigen Farben, der direkte Blick, der einen aus vielen Bildern heraus fixiert und die beinahe überall anzutreffende Verbindung zur Natur.
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Josephine Cochrane und die Geschirrspülmaschine
In Deutschland wird der Weltfrauentag kaum wahrgenommen. Erst in den vergangenen Jahren hat sich das ein wenig geändert. Hingegen weiß ich aus eigener Erfahrung, dass manche europäische Länder durchaus liebevolle Gesten für diesen Tag im Repertoire haben, werden doch beispielsweise in Italien Frauen mit Blumen beschenkt.
Sofie Cruvelli
Ein früher Fall von #metoo? Ihre kometenhafte Karriere wird die junge Frau unter dem Namen Sofie Cruvelli machen, geboren ist sie jedoch 1826 als Tochter einer Bielefelder Kaufmannsfamilie und wurde Sophie Johanne Charlotte Crüwell getauft. Dort, in Bielefeld, erinnert bis heute das Crüwell-Haus im Zentrum der Altstadt an diese Familie, die mit Tabak gutes Geld verdient hatte.
Caritas Pirckheimer
Als Barbara Pirckheimer, die spätere Caritas Pirckheimer, am 21. März 1467 in Eichstätt zur Welt kommt, stirbt in Ulm gerade der große deutsche Bildhauer Hans Multscher (1400-1467), der italienische Frührenaissancemaler Vittore Carpaccio (1465-1525/26) ist zwei Jahre alt, und bis zur Geburt von Albrecht Dürer (1471-1528), Martin Luther (1483-1546) und Barbaras Bruder Willibald Pirckheimer (1470-1530) werden noch einige wenige Jahre vergehen.
Die Flötensonatine von Claude Arrieu
Seit nunmehr drei Jahren bin ich verstärkt auf der Suche nach Musik von Komponistinnen. Und ein besonders schönes Werk, das dabei meinen Weg gekreuzt hat, ist die Sonatine für Flöte und Klavier der französischen Komponistin Claude Arrieu.
Clara Faisst – mit einem Flügel kann man nicht fliegen
Eine wirklich großartige Entdeckung ist für mich die Sonate op. 14 von Clara Faisst. Obwohl ursprünglich für Violine und Klavier komponiert, lässt sich das großangelegte Werk auch mit der Flöte ohne einschneidende Veränderungen spielen, da die Violinstimme nur mit wenigen Doppelgriffen ausgestattet ist. Die verblüffende Fülle an Melodien, die abwechslungsreiche Harmonik und die äußerst einfallsreiche Gestaltung lässt sich auf der Flöte sehr gut realisieren.
Agnes Dürer
Agnes wurde 1475 als Tochter des Ehepaares Frey im spätmittelalterlichen Nürnberg geboren. Kaum etwas weiß man über ihre Kindheit. Jedoch betritt sie die Bühne des Weltgeschehens am Tage ihrer Heirat mit Albrecht Dürer im Jahre 1494.
Jenny Lind
Über die Sängerin Jenny Lind berichteten viele ihrer Zeitgenossen. Während der Jahre ihrer Karriere gab es nicht wenige Primadonnen auf den Bühnen der Welt, viele gute Stimmen, außergewöhnliche Künstlerinnen. Aber ihr, so scheint es, muss etwas ganz Besonderes angehaftet haben
Die Frauen der Familie Boulanger
Die Frauen der Familie Boulanger. Drei besonders musikalische Frauen gab es in der Familie Boulanger. Eine hieß Marie-Julie, war eine geborene Halligner und die Großmutter der anderen beiden wesentlich bekannteren mit Namen Nadia und Lili.
Coco Chanel
Deauville in der Normandie ist schon seit Ende des 19. Jahrhunderts ein begehrtes Urlaubsziel, vor allem für die Pariser Stadtbevölkerung. Coco Chanel entdeckte das Seebad 1912, als sie hier Urlaub mit ihrem reichen Geliebten Arthur »Boy« Capel machte. Schon kurz zuvor hatte sie in Paris ein Atelier für Hüte eröffnet, das mit seinen modernen, eher schlichten und bequem zu tragenden Kreationen einige Beliebtheit erlangen hatte.
Der Tarotgarten
Manche Menschen begleiten uns während des ganzen Lebens. Mir geht es so mit der Künstlerin Niki de Saint Phalle – wohin auch immer ich reise oder wohin wir den Wohnort verlegen, ihre Skulpturen sind schon da. Ihre herrlichen, prallen, bunten und phantasievollen Nanas habe ich – bei einer vermutlich unvollständigen Liste – gesehen in Mannheim, Ulm, Schwäbisch Hall, Hannover, Zürich, Hamburg, Paris, Angers, Lausanne, Duisburg, Mendrisio, Freiburg, Bilbao, Nizza, Glasgow, München und natürlich in Capalbio.
Johanna Müller-Hermann
Kennen Sie die Komponistin Johanna Müller-Hermann? Nein? Aktuell verwundert das nicht sehr, zu ihren Lebzeiten war das anders und mit Hilfe dieses Beitrages soll auf ihre Musik neugierig gemacht werden. Am 19. März 1930 kündigte die Tageszeitung »Wiener Journal« an, dass am selben Abend im vierten ordentlichen Gesellschaftskonzert der Gesellschaft der Musikfreunde ein Werk von »Johann Fr. Müller-Hermann« uraufgeführt wird. Ein erstes Indiz, dass Komponistinnen ein bisschen suspekt waren.
Margarete von Österreich
Erfahren Sie in diesem Beitrag die bewegende Lebensgeschichte von Erzherzogin Margarete, Tochter Maximilians I. und Marias von Burgund. Trotz politischer Zwänge und mehrerer tragischer Ehen blieb sie unerschütterlich und ließ ihre Devise »Fortune. Infortune. Fort. Une.« als bleibendes Zeugnis ihrer Stärke und Eigenständigkeit in die Geschichte eingehen.












































