Geschichte

Barockmusik – auch in Frankreich

Barockmusik – auch in Frankreich. Die damals – also Mitte des 17. Jahrhunderts – in unserem Nachbarland Frankreich moderne Traversflöte hatten einen volleren Klang als ihre Renaissance-Vorgänger. Und schnell erkannten die einheimischen Komponisten der Zeit hierin neue Möglichkeiten. Marin Marais und Jean-Baptiste Lully waren die Ersten.

Victor Hugo – ein Denkmalschützer

Die großen Gebäude sind gleich den großen Gebirgen ein Werk der Jahrhunderte. Oft wandelt sich die Kunst, während sie noch im Entstehen sind; die Arbeit wird im Sinn der neuen Zeit friedlich weitergeführt. Die verwandelte Kunst übernimmt das Werk, wie sie es findet, überkleidet es, paßt sich ihm an, führt es nach ihren Empfindungen weiter.

Ballets Russes

Les Ballets Russes – eine sehr persönliche Einführung in dieses wichtige Kapitel der europäischen Kulturgeschichte. Paris in der „Belle Époche“ und den darauf folgenden „Années Folles“ – also den verrückten Jahren. Was muss das für eine ungewöhnliche Zeit gewesen sein. Selten entstand so viel Neues, pulsierte das Leben so vielfältig und auf so engem Raum.

Als der Krieg Pause machte

Der Weihnachtsfrieden von 1914 – als der Krieg Pause machte. Selbst heute, nach mehr als 100 Jahren und unzähligen weiteren militärischen Auseinandersetzungen, gilt der Christmas Truce, der Weihnachtsfrieden von 1914, als eine der wenigen wundersamen und die Seele heilenden Geschichten des Krieges.

Die Bronzezeit im Mittelmeerraum

Die Bronzezeit im Mittelmeerraum

Die Antike im Mittelmeerraum und damit auch dem Nahen Osten, in Nordafrika und Europa dauerte von circa 800 vor Christus bis etwa 600 nach Christus. Der Begriff des Altertums ist weitgehend deckungsgleich mit der Antike, setzt jedoch meist noch einmal deutlich früher an und umfasst mitunter die Zeit vom vierten Jahrtausend vor Christus bis 600 nach Christus, also grob die Jahrhunderte zwischen Steinzeit und Mittelalter.

Der Elisenlebkuchen

Der Elisenlebkuchen

In Nürnberg hat der Lebkuchen eine lange Tradition. Schon 1395 wurden hier die ersten Lebkuchenbäcker erwähnt, und die Bezeichnung »Nürnberger Lebkuchen« ist bis heute ein Hinweis auf höchste Qualität und besten Geschmack. Für Feinschmecker gibt es ihn hier übrigens in drei Farben: »Weiß« mit Zuckerglasur, »Schwarz« mit Schokoladenüberzug und »Natur«, also einfach ein gebackener Lebkuchen, der eventuell noch mit Mandeln verziert werden kann.

Von Weihnachtsbooten und Weihnachtsbäumen

Von Weihnachtsbooten und Weihnachtsbäumen

Als ich Ende der 80er Jahre das erste Mal mit meinem Mann ein Weihnachtsfest in Athen verbrachte, erstaunten mich all die schön geschmückten Boote, die in vielfältiger Form als kunstvolle Weihnachtsdekoration auf Athener Plätzen und in vielen Häusern zu sehen waren. Kaum ein Haus oder eine Wohnung, wo nicht irgendwo – neben dem Weihnachtsbaum – ein weihnachtlich dekoriertes Schiff aufgestellt war.

Römische Geschichte 1

Römische Geschichte 1

Jeder mächtige Fluss beginnt einmal als kleine Quelle. Bevor also alle Wege nach Rom führen sollten, erlebte die ewige Stadt am Tiber eine wechselvolle Geschichte. Mehr als einmal stand die Zerstörung Roms in diesen frühen Jahrhunderten unmittelbar bevor. Lange Zeit wies nichts darauf hin, dass die kleine Bauernsiedlung einmal Herrin dutzender Provinzen und Völker sein sollte.

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Römische Geschichte 2

Römische Geschichte 2

Spricht man vom Römischen Reich, so ist meistens die frühe und hohe Kaiserzeit gemeint. Das Imperium war nun auf dem Höhepunkt seiner Macht und beherrschte den gesamten Mittelmeerraum. Von England bis Ägypten und von Spanien bis Syrien waren die Länder und Völker Provinzen und Untertanen des Kaisers in Rom.

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Römische Geschichte 3

Römische Geschichte 3

Nach siebenhundert Jahren der Republik und dreihundert Jahren des Prinzipats begann für das Römische Reich eine neuer, aber auch letzter Abschnitt. Die klassische Geschichtsschreibung des 19. und frühen 20. Jahrhunderts sah in dieser Aufteilung die mustergültige Abfolge vom Aufstieg, der Blütezeit und dem Niedergang verwirklicht.

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Homer

Homer

Über fast drei Jahrtausende hallen die Verse Homers, des Schöpfers der Ilias und der Odyssee, wie eine Verheißung, ja fast wie ein Gebet durch das Morgenland, staunenden Lesern vom sagenumwobenen Griechenland, vom Krieg um die Stadt Troja, vom Zorn des göttlichen Achill und der Irrfahrt des listenreichen Odysseus erzählend.

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Im Würzburger Liebesgärtlein

Im Würzburger Liebesgärtlein

Diese Geschichte verdanke ich einer lieben jungen Bekannten. Gemeinsam mit ihrer Freundin besuchte sie den Grashof des Kreuzgangs im Würzburger Neustift, das sogenannte Lusamgärtlein, ein kleines, romantisch abgeschirmtes Geviert, das von den Einheimischen zärtlich das Liebesgärtlein genannt wird.

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Der Hellenismus

Der Hellenismus

Der Hellenismus ist im heutigen Bewusstsein nicht so tief verankert wie das Weltreich der Römer oder die großen Leistungen des klassischen Griechenlands. Doch gerade diese Epoche überrascht durch ihr überreiches kulturelles Leben.

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Der Orden der Guttempler

Der Orden der Guttempler

Der Orden der Guttempler im Deutschen Kaiserreich und ihr „Kreuzzug gegen die Trunkenheit“ – Vor über 700 Jahren nahm der legendäre Orden der Tempelritter mit dem Feuertod seines letzten Großmeisters im Jahr 1314 ein jähes Ende. Die mittelalterlichen Templer und ihre Kreuzzüge erfreuen sich jedoch bis heute einer unglaublichen Popularität.

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Mehr Bücher als Untertanen

Mehr Bücher als Untertanen

Als Herzog August am 17. September 1666 starb, hinterließ er der Nachwelt eine der größten Bibliotheken Europas. Wolfenbüttel, die kleine Residenzstadt des Herzogs in der niedersächsischen Provinz, konnte es, gemessen an der Zahl der Bücher, mit Paris, London, Wien und dem Vatikan aufnehmen.

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Tulpenfieber!

Tulpenfieber!

Allmählich freuen wir uns auf warme Temperaturen, Sonnenschein und laue Frühlingsbrisen. Es dauert auch nicht mehr lange und die ersten Narzissen, Hyazinthen und Tulpen zeigen ihre bunten Kelche auf festen Stilen, gesäumt von langen grünen Blättern.

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Die Puppenfürstin

Die Puppenfürstin

Selten kommt es bei adeligen Paaren aus der frühen Neuzeit vor, dass die Ehefrau den Ehemann in den Schatten stellt – zumindest posthum. Bei den Eheleuten Auguste Dorothea und Anton Günther II. von Schwarzburg Arnstadt liegt die Sache ein wenig anders.

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Die Schlacht auf dem Lechfeld

Die Schlacht auf dem Lechfeld

Sagen und Legenden entstehen durch Außergewöhnliches, egal ob sich dies nun auf eine Person, ein Ereignis oder eine lokale Gegebenheit bezieht. Die Schlacht auf dem Lechfeld südlich von Augsburg im Jahr 955 vereint all diese Aspekte beinahe mustergültig in sich.

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19. Jahrhundert

19. Jahrhundert

Wissenschaftliche, gesellschaftliche, politische, soziale, technische, wirtschaftliche, ideologische und viele andere Neuerungen veränderten das Leben der Menschen in Europa teilweise radikal. Natürlich hatten sich viele solcher Prozesse bereits in den Jahrhunderten zuvor angebahnt. Doch das „lange“ 19. Jahrhundert war in vielen Belangen die Epoche, die unserem heutigen Leben und einigen seiner Selbstverständlichkeiten den Weg ebnete. Und dreien ebendieser Selbstverständlichkeiten soll in dieser kleinen Reihe exemplarisch auf den Grund gegangen werden.

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Der Hof kehrt zurück

Der Hof kehrt zurück

Was Jahrhunderte lang keinem Eroberer geglückt war, das gelang Napoleon Bonaparte – er nahm die Kaiserliche Haupt- und Residenzstadt Wien ein. Doch schon zuvor hatte der Kaiserhof die Stadt verlassen, um etwas mehr als zwei Monate später triumphal zurückzukehren

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Der Friedensplan des Heinrich Rantzau

Der Friedensplan des Heinrich Rantzau

Bekannt ist Heinrich Rantzau als Humanist und Mäzen, als Politiker und als einer der reichsten Männer des Nordens. Weniger bekannt ist, dass er einen Friedensplan entwarf, der seiner Zeit weit voraus war. Der Plan basierte auf dem Grundsatz der Glaubens- und Gewissensfreiheit und verfolgte das Ziel, einen dauerhaften Frieden in ganz Europa zu stiften. Er gilt als einer der kühnsten politischen Entwürfe der frühen Neuzeit.

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Kult und Insularität

Kult und Insularität

Mittelmeerinseln im hellenistischen Zeitalter als Knotenpunkte des kulturellen Austausches Es gibt kaum eine kulturgeschichtliche Epoche, die so pluralistisch geprägt war wie der Hellenismus. Bezeichnet dieser Zeitraum im politischen Sinne zwar lediglich die Zeit zwischen Alexander dem Großen und Kaiser Augustus, also circa den Zeitraum von 336 bis 30 vor Christus, so sind seine Ursachen und Wirkungen um ein Vielfaches weitreichender.

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Die Geschichte der Fraueninsel

Die Geschichte der Fraueninsel

Drei Inseln finden sich in Bayerns größtem Gewässer, dem Chiemsee: Die Herreninsel, einst Sitz eines Augustinerklosters und berühmt durch sein prächtiges Schloss des „Märchenkönigs“ Ludwigs II., die Krautinsel, die bis heute unbewohnt blieb und immer als Gemüsegarten und Viehweide diente – und die Fraueninsel, geprägt durch das älteste Benediktinerinnenkloster der Welt.

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Gang nach Canossa

Gang nach Canossa

Fast jeder kennt das Zitat vom Gang nach Canossa. Aber woher kommt es eigentlich und was ist der historische Hintergrund dieses Ausspruches? Mit dem Zitat »ein Gang nach Canossa« wird noch heute ein als demütigend empfundener Bittgang bezeichnet, zu dem man durch äußere Umstände gezwungen wird.

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Die Eiserne Krone

Die Eiserne Krone

Fast noch im Schatten von Mailand liegt die Stadt Monza, etwa 25 Kilometer nördlich der lombardischen Hauptstadt und eingebettet in das Flusstal des Lambro. Die Gemeinde zählt heute an die 125.000 Einwohner und ist seit 2009 Hauptort der Provinz Monza und Brianza.

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Die Herrschaft der Babenberger

Die Herrschaft der Babenberger

Um 1012 soll sich die legendenhafte Geschichte vom Heiligen Koloman zugetragen haben: Koloman war ein irischer Pilger, der verdächtigt wurde, ein Spion zu sein, weil er die Landessprache nicht sprach. Man erhängte ihn bei Stockerau an einem Holunderbusch. Da der Leichnam nicht verweste, glaubte man an ein Wunder und brachte die Gebeine Kolomans nach Melk. Von 1244-1663 war er Schutzpatron von Österreich ob und unter der Enns, obwohl er nie heiliggesprochen worden war.

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Gerard ter Borch in Münster

Gerard ter Borch in Münster

Gerard Ter Borch gibt in seinem Werk den Friedenschluss zwischen Spanien und den Niederlanden wieder, ein Friede, der auch und vor allem den 80jährigen Krieg in den Niederlanden beenden sollte. Verortet ist das Bild im Rathaussaal in Münster, erkennbar an dem Renaissancegestühl das im Hintergrund sichtbar wird, der schmalen Tafel, die im hinteren linken Bildfeld die Wand schmückt, sowie dem Kronleuchter mit der alles bekrönenden Figur der Concordia.

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Der Musketier

Der Musketier

Auch wenn sich die Welt von Jahr zu Jahr immer schneller zu drehen scheint und wir immer größere Teile unserer Geschichte verlieren, so wird doch immer dort, wo sich ein paar Knaben mit hochrotem Kopf und ein paar Stöcken gegenüberstehen, dieser Ruf schmetternd wie ein Fanfarenstoß durch die Jahrhunderte gellen. Und immer wieder wird sich der Musketier des Königs aus dem Staub erheben, Mief und Moder aus seiner Kleidung klopfen und, die Hand am Knaufe seines Degens, Ausschau nach neuen Abenteuern halten

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Albertus Magnus

Albertus Magnus

Es gibt viele Orte, die man mit Albert in irgendeiner Weise in Verbindung bringen kann. Geboren  wurde er um 1200 im schwäbischen Städtchen Lauingen als Sohn eines niedrigen Adligen. Sehr viel, was an diese Persönlichkeit der europäischen Kulturgeschichte erinnern könnte, findet man dort nicht.

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Frankreich/Deutschland

Frankreich/Deutschland

1670-1735 war eine spannende Zeit mit vielen Umbrüchen. Werfen wir einen Blick auf die großen Veränderungen ausgehend von Frankreich, die sich dann auf ganz Europa erstreckten. Es gab Neues im Instrumentenbau, dem gespielten Repertoire und den gesellschaftlichen Zusammenhängen.

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Das Osmanische Reich

Das Osmanische Reich

Spätestens ab dem 15. Jahrhundert gerieten die fortlaufenden Eroberungen und Expansionen des prosperierenden Osmanischen Reiches in das Bewusstsein der christlichen Länder Europas. Sie wurden – vor allem durch den Papst – rasch zu einem öffentlichen Feindbild stilisiert. Der Begriff »Türkengefahr« selbst ist allerdings nicht zeitgenössisch, er kam erst in der Geschichtsschreibung des 19. Jahrhunderts auf.

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Bier versus Wein

Bier versus Wein

Die Römer brachten ihren Lebensstandard mit in die Region – Wein und Olivenöl, Theater und Thermen. Die keltischen Ureinwohner vermischten sich mit der Zeit mit den romanischen Siedlern. Im dritten Jahrhundert nach Christus geriet das Imperium dann jedoch in eine ausgewachsene Reichskrise, und Süddeutschland wurde von einer Katastrophe heimgesucht, welche die Geschichte des Landstriches über Jahrhunderte prägen sollte.

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Der Leiermann

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