Geschichte

Brot und Breze – Bäckerzünfte der schwäbischen Reichsstädte

Gerade der Beruf des Bäckers genoss im Mittelalter ein großes Ansehen, immerhin trug er entscheidend zur Nahrungsversorgung der wachsenden Städte bei. Der Beruf ist bereits seit der Zeit Karls des Großen in Deutschland belegt, wenngleich sich die Bäckerzünfte erst um das 12. Jahrhundert herausbilden sollten. Ab dieser Zeit wurde Brot auch so erschwinglich, dass es von breiten Teilen der Gesellschaft verzehrt wurde. In den Jahrhunderten davor hatte noch der Brei in der Ernährung dominiert. Man wusste das Brot und auch den damit verbundenen Beruf also sehr zu schätzen. I

Im Würzburger Liebesgärtlein

Im Würzburger Liebesgärtlein. Als sie dort sind, erklärt gerade ein Fremdenführer einer Gruppe von Touristen die Sache mit den Blumen, die das ganze Jahr hindurch auf dem Stein liegen. Aber er deutet das Phänomen völlig anders! Nach seinen Ausführungen ist der besagte Stein die Gedenkstelle an irgendeinen mittelalterlichen Dichter, von dem die beiden jungen Frauen noch nie gehört haben: Walther von der Vogelweide.

Rouen – Cidre, Joie et Cathédrale

„Kennt man eine, kennt man alle.“ Hat nicht jeder von uns schon einmal diesen wie ich immer finde geringschätzigen Satz gehört oder vielleicht sogar ausgesprochen? Mich verblüfft er immer wieder und ich muss sagen, so daher gesagt werden diese paar Worte ganz schön oft. Folgendes soll hier der Zusammenhang sein: Hat man eine gotische Kathedrale gesehen, so kennt man alle? Nein, auf keinen Fall!

Die Puppenfürstin

Selten kommt es bei adeligen Paaren aus der frühen Neuzeit vor, dass die Ehefrau den Ehemann in den Schatten stellt – zumindest posthum. Bei den Eheleuten Auguste Dorothea und Anton Günther II. von Schwarzburg Arnstadt liegt die Sache ein wenig anders.

Barockmusik – auch in Frankreich

Barockmusik – auch in Frankreich

Barockmusik – auch in Frankreich. Die damals – also Mitte des 17. Jahrhunderts – in unserem Nachbarland Frankreich moderne Traversflöte hatten einen volleren Klang als ihre Renaissance-Vorgänger. Und schnell erkannten die einheimischen Komponisten der Zeit hierin neue Möglichkeiten. Marin Marais und Jean-Baptiste Lully waren die Ersten, die die Flöte sowohl in der größeren Gruppe als auch in der Kammermusik mitmusizieren ließen.

Ein Kassandraruf

Ein Kassandraruf

Meine Antworten auf diese Fragen klingen zugegebenermaßen wenig spektakulär: die fortschreitende Relevanz und Bedeutung Homers ergibt sich erstens aus dem Umstand, dass er der erste und somit älteste Klassiker der Weltliteratur ist und zweitens, weil er diesen Rang schon nicht umsonst innehat. Beide Gründe verlangen selbstverständlich Erklärungen. Diese sollen nach einer kurzen Vorstellung Homers auch gleich folgen.

Verwunschene Bretagne

Verwunschene Bretagne

In der Bretagne, also im äußersten Nordwesten Frankreichs, gibt es diese wundervollen, sagenumwobenen und meist sehr malerischen Enclos paroissiaux. Solch umfriedete Pfarrbezirke grenzen sich bewusst von der Außenwelt ab und kommen in dieser besonderen Form nur hier vor.
Durch den im 16. und 17. Jahrhundert aufblühenden Tuchhandel errang die ganze Gegend einen gewissen Wohlstand und ein wahrer Konkurrenzkampf um den schönsten und größten Calvaire begann.

Der Leiermann

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