Memphis Minnie war eine Ausnahmeerscheinung im Blues, die mit ihrer Gitarre und Stimme neue Maßstäbe setzte. Wer Blues verstehen möchte, sollte ihre Musik unbedingt hören – roh, echt und voller Energie.
Kategorie
Gitarre und Laute
Giovanni Battista Marella
Heute gibt es nur noch wenige Menschen die sich mit dem Werk des französischen Komponisten G. B. Marella beschäftigen. Das wohl einzige seiner Werke, das man noch regelmäßig hört, ist seine Suite in A-Dur. Dabei gibt es noch so viele, die ihrer Entdeckung harren und auf einen Interpreten warten, der sich um sie bemüht und sie ins Bewusstsein einer breiten Öffentlichkeit trägt.
Barbara Strozzi
Die spätere Komponistin, Sängerin und durchaus streitbare Wortführerin Barbara Strozzi wurde unter nicht ganz geklärten familiären Verhältnissen am 6. August 1619 in Venedig geboren. Sie wuchs auf als leibliche oder angenommene Tochter des Giulio Strozzi, dessen Hausangestellte ihre Mutter war.
Narciso García Yepes
Ein spanischer Jahrmarkt, Anfang der 1930er Jahre. Mit leuchtenden Augen steht ein kleiner Junge inmitten des Trubels und kann seinen Blick nicht von einer alten Gitarre losreißen. Bis sein Vater herantritt, eine warme Hand auf seine Schultern legt und dem Verkäufer zunickt.
Und endlich, jetzt hält er sie in seinen Armen!
Das Leben des Alirio Díaz
Im Hochland von Carora konnte man bis vor einigen Jahren einen Mann beobachten, der im Morgengrauen auf den Feldern stand und dem Gesang der Vögel lauschte. Ein einsamer Mensch vielleicht, der auf das Wehen eines Blattes sah oder dem Flug des Kondors folgte und der um sich eine Mauer des Schweigens schuf, die niemand zu durchbrechen wagte.
Die große Ida Presti
Die als Yvette Ida Montagnon geborene Ida Presti (1924 – 1967) gilt ihren Bewunderern als größte Gitarristin aller Zeiten.
Johann Kaspar Mertz
Eine Einführung in das Leben eines der größten romantischen Gitarristen. Ein Musiker, der immer im Schatten von Giuliani oder Tarrega stand.
Der Komponist Ferdinando Carulli
Ferdinando Carulli war ein italienischer Komponist des 19. Jhdt. und einer der bedeutendsten Gitarristen seiner Zeit. Lesen Sie hier seine Geschichte. Carulli war viele Jahre der König der Pariser Gitarrenszene, auch wenn es neben ihm noch andere beliebte Gitarristen gab, wie etwa Matteo Carcassi oder Francesco Molino.
Schlösser in Spanien
Federico Moreno Torroba erinnert mich immer ein wenig an Richard Strauß. Beide waren sie keine musikalischen Neuerer, beide konzentrierten sich auf die Komposition symphonischer Musik und beide sahen in einem soliden Handwerk das beste Mittel, um vollwertige Kunstwerke zu erschaffen.
Nocturnal op. 70
Auch wenn das Werk für ungeübte Hörer etwas fremd klingen mag und man daher etwas Zeit braucht, um dem Zauber dieser Musik zu verfallen, so wage ich doch zu behaupten, dass es zu den schönsten und interessantesten Werken zählt, die je für die Gitarre geschrieben wurden. Das jedoch nicht, weil Benjamin Britten hier in nachromantischer Art versucht, an die große Zeit seiner Heimat zu erinnern und sie musikalisch wieder auferstehen zu lassen, sondern …
Giulio Regondis Leben
Tiefe Wälder, wilde Schluchten, das sturmumtoste Meer: All diese Dinge gibt es, seitdem der Mensch denken kann, doch für Jahrmillionen waren es nur dunkle, unbekannte Mächte, die man angstvoll mied und denen man zu opfern lernte. Doch dann, scheinbar über Nacht, ersteht ein neues Geschlecht und dieses sieht die Welt mit neuen Augen. Es entdeckt die dunkle Schönheit dieser Urgewalten, verfällt ihrem Zauber und sieht sich selbst in ihrem Spiegel als das, was es ist: ein Hort einsamer Menschen, frierend im Nebel einer neuen Zeit und bald gibt es auch einen Namen für dieses neue Lebensgefühl: Romantik.
Das Spielzeug des Prinzen
Ich hoffe, ich konnte mit meinen Worten deutlich machen, wie tief Nikita Koshkin hier gegraben hat und dass es ihm in einem einzigen genialen Wurf gelungen ist, der Welt nicht nur ein wunderbares Werk zu schenken (was allein schon viel gewesen wäre), sondern auch die Klangmöglichkeiten der Gitarre zu erweitern und bis zum Letzten auszureizen.
Homenaje de Debussy
Ein Werk, so vielschichtig, dass der englische Komponist Benjamin Britten einmal sagen sollte: »Das Stück ist nur sieben Minuten lang, aber es stecken zwanzig Minuten Musik darin.«
Der harmonische Grobschmied
James Brydges (1673-1744), der spätere Earl of Carnarvon, ist das Musterbeispiel eines korrupten, prachtliebenden Adligen des 18. Jahrhunderts. Einen beträchtlichen Teil seines Vermögens verwendete er jedoch für den Bau von Canons, einem glanzvollen Herrenhaus in der Grafschaft Middlesex, das er zu einem Zentrum der Künste ausbaute.
Prelude Nr. 2 und 3
Irgendwo habe ich einmal gelesen, dass Villa-Lobos zwei große Leidenschaften hatte: die Gitarre und die Musik J. S. Bachs. Dadurch erscheint es nur logisch, dass das Präludium Nr.3, „Hommage an Bach“, das Zentrum des gesamten Zyklus ist.
Das Leben des Francesco da Milano
Zu Recht trug er den Namen „Il Divino“, der Göttliche. Francesco da Milano, einer der berühmtesten Musiker seiner Zeit, dessen Lautenwerke unsterblich sind.
Prelude Nr. 1 – Heitor Villa-Lobos
Das Prelude Nr. 1 von H. Villa-Lobos, eines der beliebtesten Werke der klassischen Literatur. Lesen Sie hier eine Einführung in das Werk. Das erste Prelude aus dieser Sammlung ist übrigens auch eines jener Stücke, das selbst Menschen bekannt ist, die sich sonst nicht mit der Gitarre beschäftigen. Es trägt den Titel: »Homenagem ao sertãnejo brasileiro«, also »Hommage an den brasilianischen Sertãnejo«, was schon die ganze Richtung dieses Werkes vorgibt.




