Gitarre und Laute

Barbara Strozzi

Die spätere Komponistin, Sängerin und durchaus streitbare Wortführerin Barbara Strozzi wurde unter nicht ganz geklärten familiären Verhältnissen am 6. August 1619 in Venedig geboren. Sie wuchs auf als leibliche oder angenommene Tochter des Giulio Strozzi, dessen Hausangestellte ihre Mutter war.

Francisco Tarrega

Wenn wir heute an klassische Gitarre denken dann denken wir heute auch fast automatisch an Spanien. Das geht so weit, dass man manchmal spanische Gitarre als Synonym für klassische Gitarre nimmt und es zeigt sich auch darin, dass viele Begriffe der klassischen Gitarrentechnik aus dem spanischen kommen.

Schlösser in Spanien

Federico Moreno Torroba erinnert mich immer ein wenig an Richard Strauß. Beide waren sie keine musikalischen Neuerer, beide konzentrierten sich auf die Komposition symphonischer Musik und beide sahen in einem soliden Handwerk das beste Mittel, um vollwertige Kunstwerke zu erschaffen.

Humanismus in der Musik

Am 6. April 1520 starb Raffael Sanzio, einer der bedeutendsten Maler der italienischen Renaissance, in einer Zeit, als der Humanismus in Rom blühte und der Vatikan so offen wie nie zuvor für das weltliche Gedankengut seiner Epoche war.

Francisco Tarrega

Francisco Tarrega

Wenn wir heute an klassische Gitarre denken dann denken wir heute auch fast automatisch an Spanien. Das geht so weit, dass man manchmal spanische Gitarre als Synonym für klassische Gitarre nimmt und es zeigt sich auch darin, dass viele Begriffe der klassischen Gitarrentechnik aus dem spanischen kommen.

Schlösser in Spanien

Schlösser in Spanien

Federico Moreno Torroba erinnert mich immer ein wenig an Richard Strauß. Beide waren sie keine musikalischen Neuerer, beide konzentrierten sich auf die Komposition symphonischer Musik und beide sahen in einem soliden Handwerk das beste Mittel, um vollwertige Kunstwerke zu erschaffen.

Humanismus in der Musik

Humanismus in der Musik

Am 6. April 1520 starb Raffael Sanzio, einer der bedeutendsten Maler der italienischen Renaissance, in einer Zeit, als der Humanismus in Rom blühte und der Vatikan so offen wie nie zuvor für das weltliche Gedankengut seiner Epoche war.

Nocturnal op. 70

Nocturnal op. 70

Auch wenn das Werk für ungeübte Hörer etwas fremd klingen mag und man daher etwas Zeit braucht, um dem Zauber dieser Musik zu verfallen, so wage ich doch zu behaupten, dass es zu den schönsten und interessantesten Werken zählt, die je für die Gitarre geschrieben wurden. Das jedoch nicht, weil Benjamin Britten hier in nachromantischer Art versucht, an die große Zeit seiner Heimat zu erinnern und sie musikalisch wieder auferstehen zu lassen, sondern …

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Giulio Regondis Leben

Giulio Regondis Leben

Tiefe Wälder, wilde Schluchten, das sturmumtoste Meer: All diese Dinge gibt es, seitdem der Mensch denken kann, doch für Jahrmillionen waren es nur dunkle, unbekannte Mächte, die man angstvoll mied und denen man zu opfern lernte. Doch dann, scheinbar über Nacht, ersteht ein neues Geschlecht und dieses sieht die Welt mit neuen Augen. Es entdeckt die dunkle Schönheit dieser Urgewalten, verfällt ihrem Zauber und sieht sich selbst in ihrem Spiegel als das, was es ist: ein Hort einsamer Menschen, frierend im Nebel einer neuen Zeit und bald gibt es auch einen Namen für dieses neue Lebensgefühl: Romantik.

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Das Spielzeug des Prinzen

Das Spielzeug des Prinzen

Ich hoffe, ich konnte mit meinen Worten deutlich machen, wie tief Nikita Koshkin hier gegraben hat und dass es ihm in einem einzigen genialen Wurf gelungen ist, der Welt nicht nur ein wunderbares Werk zu schenken (was allein schon viel gewesen wäre), sondern auch die Klangmöglichkeiten der Gitarre zu erweitern und bis zum Letzten auszureizen.

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Homenaje de Debussy

Homenaje de Debussy

Ein Werk, so vielschichtig, dass der englische Komponist Benjamin Britten einmal sagen sollte: »Das Stück ist nur sieben Minuten lang, aber es stecken zwanzig Minuten Musik darin.«

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Der harmonische Grobschmied

Der harmonische Grobschmied

James Brydges (1673-1744), der spätere Earl of Carnarvon, ist das Musterbeispiel eines korrupten, prachtliebenden Adligen des 18. Jahrhunderts. Einen beträchtlichen Teil seines Vermögens verwendete er jedoch für den Bau von Canons, einem glanzvollen Herrenhaus in der Grafschaft Middlesex, das er zu einem Zentrum der Künste ausbaute.

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Prelude Nr. 2 und 3

Prelude Nr. 2 und 3

Irgendwo habe ich einmal gelesen, dass Villa-Lobos zwei große Leidenschaften hatte: die Gitarre und die Musik J. S. Bachs. Dadurch erscheint es nur logisch, dass das Präludium Nr.3, „Hommage an Bach“, das Zentrum des gesamten Zyklus ist.

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Die Gitarre im Barock

Die Gitarre im Barock

Die Barockgitarre hatte zwar nur 5 Saiten, nicht 6 wie heutige Gitarren, allerdings war die Barockgitarre doppelchörig besaitet, jede Saite war in doppelter Ausführung vorhanden. Die Gitarre hatte also zwischen 9 und 10 einzelner Saiten, je nachdem ob auch die erste Saite doppelchörig war. Umsponnene Saiten wie heute hab es noch nicht, sie waren deswegen in aller Regel aus Darm. Entsprechend der anderen Bauweise war auch der Klang der Barockgitarre ganz anders. Im Vergleich zu heutigen Instrumenten klangen sie viel leiser und weniger voll und mit einer silbrigen Klangfarbe.

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Die Guitaromanie

Die Guitaromanie

Heute ist die goldenen Zeit der Gitarre im allgemeinen Bewusstsein größtenteils in Vergessenheit geraten, so dass Leute sehr verwundert sind wenn sie feststellen, wie viel klassische Literatur es für die Gitarre gibt. Der große Schatz dieser Musik bleibt für die meisten Leute im Verborgenen und wartet noch darauf, entdeckt zu werden

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Die Virtuosen

Die Virtuosen

„Er ist ein Virtuose in der Küche“. So etwas oder ähnliches haben wir vielleicht schonmal gehört, wenn von jemandem die besonderen Fähigkeiten als Koch herausgestellt wurden. Der Begriff „Virtuose“ ist uns bekannt. Aber wo kommt er eigentlich her?

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Johann Kaspar Mertz

Johann Kaspar Mertz

Eine Einführung in das Leben eines der größten romantischen Gitarristen. Ein Musiker, der immer im Schatten von Giuliani oder Tarrega stand.

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An die Entfernte

An die Entfernte

Eine kurze Einführung in das Werk „An die Entfernte“ von Johann Kaspar Mertz. Inklusive einer Interpretation des Gitarristen Thomas Siemens.

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Das Leben des Alirio Díaz

Das Leben des Alirio Díaz

Im Hochland von Carora konnte man bis vor einigen Jahren einen Mann beobachten, der im Morgengrauen auf den Feldern stand und dem Gesang der Vögel lauschte. Ein einsamer Mensch vielleicht, der auf das Wehen eines Blattes sah oder dem Flug des Kondors folgte und der um sich eine Mauer des Schweigens schuf, die niemand zu durchbrechen wagte.

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Der Komponist Ferdinando Carulli

Der Komponist Ferdinando Carulli

Ferdinando Carulli war ein italienischer Komponist des 19. Jhdt. und einer der bedeutendsten Gitarristen seiner Zeit. Lesen Sie hier seine Geschichte. Carulli war viele Jahre der König der Pariser Gitarrenszene, auch wenn es neben ihm noch andere beliebte Gitarristen gab, wie etwa Matteo Carcassi oder Francesco Molino.

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Malcolm Arnold Gitarrenkonzert

Malcolm Arnold Gitarrenkonzert

In einer kleinen Reihe möchte ich euch die schönsten Gitarrenkonzerte vorstellen. Manchen wird das vielleicht vorkommen, als würde ich damit Eulen nach Athen tragen, aber leider ist vielen Menschen nur noch das „Concierto de Aranjuez“ bekannt. Aber all die wunderbaren Werke, die es sonst noch gibt, sind fast vollständig aus unseren Konzertsälen verschwunden.

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Prelude Nr. 1 – Heitor Villa-Lobos

Prelude Nr. 1 – Heitor Villa-Lobos

Das Prelude Nr. 1 von H. Villa-Lobos, eines der beliebtesten Werke der klassischen Literatur. Lesen Sie hier eine Einführung in das Werk. Das erste Prelude aus dieser Sammlung ist übrigens auch eines jener Stücke, das selbst Menschen bekannt ist, die sich sonst nicht mit der Gitarre beschäftigen. Es trägt den Titel: »Homenagem ao sertãnejo brasileiro«, also »Hommage an den brasilianischen Sertãnejo«, was schon die ganze Richtung dieses Werkes vorgibt.

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Narciso García Yepes

Narciso García Yepes

Ein spanischer Jahrmarkt, Anfang der 1930er Jahre. Mit leuchtenden Augen steht ein kleiner Junge inmitten des Trubels und kann seinen Blick nicht von einer alten Gitarre losreißen. Bis sein Vater herantritt, eine warme Hand auf seine Schultern legt und dem Verkäufer zunickt.
Und endlich, jetzt hält er sie in seinen Armen!

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Giovanni Battista Marella

Giovanni Battista Marella

Heute gibt es nur noch wenige Menschen die sich mit dem Werk des französischen Komponisten G. B. Marella beschäftigen. Das wohl einzige seiner Werke, das man noch regelmäßig hört, ist seine Suite in A-Dur. Dabei gibt es noch so viele, die ihrer Entdeckung harren und auf einen Interpreten warten, der sich um sie bemüht und sie ins Bewusstsein einer breiten Öffentlichkeit trägt.

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Lautenmusik des 17. Jahrhunderts

Lautenmusik des 17. Jahrhunderts

Die Laute war ein im Musikleben äußerst präsentes und geschätztes Instrument. Vermutlich während der maurischen Besetzung Spaniens (711 – 1492) nach Europa gelangt, entwickelte sich dort eine eigene Spielkultur, die sich im Laufe der Jahrhunderte immer wieder stark veränderte.

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Der Chitarrone

Der Chitarrone

Um 1600 erobert sich die Musik in Italien radikal neue Lebensräume. Mit der seconda pratica lösen sich die Komponisten vom starren Korsett des Kontrapunkts eines Palestrinas oder Orlando Di Lasso und eine niemals zuvor dagewesene Pluralität an Stilen und Gattungen entsteht. Die neu entstandene Oper entwickelt eine theatralische Musiksprache, die sich umgehend auf das Madrigal und somit auf alle andern musikalischen Formen der Musik des italienischen Frühbarock auswirkt.

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Der Leiermann

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