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Klassische Musik

Wer war Theobald Böhm?

Theobald Böhm, nicht nur ein genialer Musiker, sondern zugleich einer der größten Erfinder in der Geschichte des Musikinstrumentenbaus, wurde am 9.April 1794 in München als ältestes von 11 Geschwistern geboren und verbrachte beinahe sein ganzes Leben im Geburtshaus am Altheimereck 15. Das ist mitten in München, ganz zentral, nicht weit entfernt von St. Michael, der Asamkirche, dem Isartor, der Residenz und dem Theater.

Ida Haendel

Liest man über Ida Haendel, so kann man sich kaum retten vor Adjektiven. Weltberühmt, hochbegabt, virtuos, charismatisch, menschenfreundlich, zugewandt, unsentimental, energisch, fleißig, diszipliniert, temperamentvoll, zielstrebig, warmherzig, würdevoll – und ich möchte hinzufügen – modebewusst. All das kann man über sie lesen und alles trifft zu.

Friedrich der Große und die Flöte

Friedrich der Große war nicht nur König und Feldherr, sondern auch leidenschaftlicher Flötist. Erfahren Sie mehr über seine Musik und Sanssouci

Fauré und seine wunderbare Fantasie

Fauré und seine wunderbare Fantasie

Gabriel Urbain Fauré wurde 1845 ganz im Süden Frankreichs geboren. Er war ein begabter kleiner Junge in einer nicht besonders musikalischen Familie. Günstige Umstände erlaubten es, dass er an die École Niedermeyer in Paris gehen konnte. Dort erlernte er (beinahe) alles, was er für die Zukunft brauchen sollte.

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Telemann

Telemann

Georg Philipp Telemann (1681 – 1767) war wie Johann Sebastian Bach und Georg Friedrich Händel ein deutscher Komponist des Barock. Und obwohl er wie kaum ein anderer im letzten Drittel seines Lebens internationalen Ruhm genoss, von seinem Schaffen sehr gut leben konnte und der Musikwelt wegweisende neue Impulse gab, steht er heute im Schatten seiner beiden oben genannten Kollegen. Wie schade!

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Der Nussknacker

Der Nussknacker von Tschaikowski ist ein weltberühmtes Weihnachtsballett voller Magie. Erleben Sie die bezaubernde Geschichte von Clara, dem Nussknacker-Prinzen und der Zuckerfee – ein Highlight der Weihnachtszeit. Ideal für Musik- und Kulturfans!

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Einführung in den Gregorianischen Choral

Der Gregorianische Choral – warum wird er eigentlich so genannt? Namensgebend ist Papst Gregor, den man auf dem folgenden Bildnis sehen kann. Die Taube, die auf seiner Schulter sitzt, verkörpert den Heiligen Geist, der ihm die Melodien direkt ins Ohr flüstert. Eifrig notiert er das Diktat der göttlichen Inspiration. Dies ist die Ursprungslegende des gregorianischen Chorals.

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Astor Piazzolla

Man kann Tango tanzen, hören oder leben. Astor Piazzolla hat letzteres getan, und das, obwohl er zunächst eine ganz andere Laufbahn einschlagen wollte: die des klassischen Komponisten. Doch ein Studienaufenthalt bei Nadia Boulanger in Paris ließ ihn seine Wünsche überdenken.

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1. Wie sah Anna Magdalena Bach aus?

Die Antwort auf die in der Überschrift gestellten Frage fällt recht ernüchternd aus: Es ist heute nicht mehr bekannt, wie Anna Magdalena Bach aussah. Alle Abbildungen, die sie in Publikationen oder im Internet angeblich darstellen, sind mehr oder weniger hübsche Illustrationen, aber nicht authentisch.

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Der Vogelhändler

Normalerweise stelle ich mir die Mitarbeiter einer habsburgischen Amtsstube immer als subalterne Schreibtischtäter vor, die hinter verstaubten Aktenbergen still ihre Zeit bis zur Abendstunde verbummelten. Aber hier an dieser Stelle möchte ich von einem Beamten erzählen, einem Sektionschef sogar, der so gar nicht in dieses Bild eines servilen und unauffälligen Staatsdieners passte.

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Der Lindenbaum

„Der Lindenbaum“, eines der wunderbarsten Lieder von Franz Schubert. Welche Fülle an Dramen und Entwicklung verbirgt es unter seiner einfachen Oberfläche. Schubert komponiert hier auf zwei Ebenen. Einerseits den Wanderer im „Hier und Jetzt“, andererseits sein Träumen und seine Sehnsucht an „Früher und Dort“.

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Jubilate Deo

Zu den bekanntesten Gesängen des gregorianischen Chorals gehört das phänomenale Offertorium „Jubilate Deo“. Es enthält große, ausladende und unverwechselbar ausgestaltete melismatische Passagen.

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Unerwarteter Schlussakkord

Zu Beginn unserer Interview-Sitzungen war es nämlich gar nicht so einfach, Caspar Richter Details zu entlocken. Er warf mir im flotten Stakkato einzelne Fakten-Häppchen hin und reagierte zunächst nicht auf meine Nachfragen nach den besonderen Vorkommnissen. Mit der Zeit hatte ich gelernt, dass es für ihn wichtig war, zunächst ein Gerüst an Informationen zu bauen und später wurde dieses Gerüst dann mit soliden Geschichten verbaut.

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Aus 1 mach 3 – der Anfang bei den Vereinigten Bühnen Wien

„Ich war zwar schon in Wien, als mit der deutschsprachigen Erstaufführung von Cats von Andrew Lloyd Webber Wien 1983 die »Musical-Hauptstadt« von Festland-Europa wurde, aber ich hatte noch nichts damit zu tun. Ich schwelgte damals noch in Ballett- und Opernklängen an der Staats- und Volksoper. ….. „

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Die Musik wird Lebensinhalt

„Gegen Ende der Schulzeit habe ich mein allererstes Musikensemble gegründet. Wir waren drei junge Burschen, alle glühende Musiker. Einer von uns hatte eine dunkle Lockenpracht und gab sich als Italiener aus. Das ging durch, solange er sich nicht in ein Gespräch verwickeln ließ. Er spielte Gitarre und sang. Der zweite war Bassist und ich spielte Klavier und Hammondorgel. „

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Ein Pfarrerssohn aus Lübeck

Ein Pfarrerssohn aus Lübeckvon Christine Piswanger-RichterEin Pfarrers-sohn aus Lübeckvon Christine Piswanger-Richter(…) Ich selbst bekam mit fünf Jahren den ersten Klavierunterricht in Lübeck bei einer Lehrerin. Ich wechselte zu einem Pianisten, der auch mich zum...

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Ukulele

Wie meinen Sie? Die Ukulele hat in der europäischen Kulturgeschichte nichts verloren, die ist doch typisch hawaiianisch, meinen Sie? Nun, nicht ganz. Denn ihren Ursprung hat sie am westlichen Rande Europas, genauer in Portugal. Hier wurde sie erfunden und von hier startete sie ihren mittlerweile sehr erfolgreichen Siegeszug rund um den Erdball. Und das verwundert kein bisschen, wenn man sich etwas näher mit diesem Instrument auseinandersetzt.

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Vom Himmel hoch

Jede Menge Literatur für Flöte solo war da unterdessen also versammelt. Leichteres und Schwereres, Moderneres und Traditionelleres, manches sofort zu erkennen, manches eher versteckt, kurze Stücke und längere – wirklich eine erstaunliche Vielfalt unterschiedlichster Musik, verbunden nur durch die Tatsache, dass ein Weihnachtslied die ursprüngliche Inspiration darstellte.

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Aufführungspraxis des Gregorianischen Chorals

Der einstimmige, unbegleitete gregorianische Gesang kann anfangs ein wenig langweilig wirken: Selbst dann, als ich mich eingehender mit dieser Musik zu beschäftigen begann, blieb dann und wann der Eindruck der Trockenheit bestehen. Doch je mehr die Aufmerksamkeit für die melodischen Feinheiten und die expressiven Schattierungen dieser Musik wächst, desto mehr zieht sie in den Bann.

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Emanuel Schikaneder

Am 1. September 1751 wurde Emanuel Schikaneder geboren. Obwohl er in seinem Leben 55 Opern, Theater-, und Singstücke textete, ist er vor allem dafür bekannt, dass er den Text zur „Zauberflöte“ schrieb, das Stück in seinem Theater aufführen ließ und auch selbst die Rolle des Papageno spielte.

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Zum Geburtstag von Eva Rieger

Musikerin, Musikwissenschaftlerin und Feministin. Eindeutig gehört sie zu den Frauen der ersten Stunde, wenn es um feministische Musikwissenschaft geht. Schon 1981 erschien ihr Buch „Frau, Musik und Männerherrschaft“, welches bereits damals deutlich machte, dass Frauen in Musik, Kunst und Musikwissenschaft systematisch ausgeschlossen werden.

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Fanny Elßler

Auch Fanny Elßler (1810-1884) stammt aus einer künstlerisch orientierten Familie. Ihr Großvater und ihr Vater waren Leibkopisten bei Joseph Haydn, der Vater arbeitete gar als Haydns Kammerdiener bis zu dessen Tod 1809. Gemeinsam mit ihrer zwei Jahre älteren Schwester Therese erhielt Fanny ersten Unterricht beim damals sehr bekannten Horscheltschen Kinderballett im Theater an der Wien.

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Schlösser in Spanien

Federico Moreno Torroba erinnert mich immer ein wenig an Richard Strauß. Beide waren sie keine musikalischen Neuerer, beide konzentrierten sich auf die Komposition symphonischer Musik und beide sahen in einem soliden Handwerk das beste Mittel, um vollwertige Kunstwerke zu erschaffen.

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Nocturnal op. 70

Auch wenn das Werk für ungeübte Hörer etwas fremd klingen mag und man daher etwas Zeit braucht, um dem Zauber dieser Musik zu verfallen, so wage ich doch zu behaupten, dass es zu den schönsten und interessantesten Werken zählt, die je für die Gitarre geschrieben wurden. Das jedoch nicht, weil Benjamin Britten hier in nachromantischer Art versucht, an die große Zeit seiner Heimat zu erinnern und sie musikalisch wieder auferstehen zu lassen, sondern …

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Marie Taglioni

Marie Taglioni (1804-1884) wurde väterlicherseits in eine bekannte italienische Großfamilie voller Tänzer und Choreografen hinein-geboren. Die Familie ihrer schwedischen Mutter, selbst auch Balle-rina, bestand hauptsächlich aus Malern und Musikern. Marie kam in Stockholm zur Welt, wo ihr Vater Filippo Taglioni eine Anstellung als Erster Tänzer und Ballettmeister am Königlichen Opernhaus hatte.

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Misit Dominus

Der gregorianische Gesang „Misit Dominus“ wird am 2. Sonntag nach dem Fest der Erscheinung (Epiphanias) gesungen. Er gehört zur Gattung des Responsorium Graduale (kurz nur „Graduale“). Bei diesen Gradualien handelt es sich um sogenannte Antwortgesänge, die auf den Vortrag der ersten Lesung in der Messe folgen.

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Die Entstehung der Operette

Die Operette! Wem fällt nicht sofort der Adam ein, der Gefängniswärter Frosch oder der Schweinebaron Zsupán. Und wer hat nicht die schönsten Melodien aus dem „Vogelhändler“, der „Lustigen Witwe“ oder dem „Bettelstudenten“ im Ohr. Diese Werke, die uns bis heute berühren und zum Lächeln bringen, konnten einzig und allein nur hier entstehen, im Wien des ausgehenden 19. Jahrhunderts.

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Homenaje de Debussy

Ein Werk, so vielschichtig, dass der englische Komponist Benjamin Britten einmal sagen sollte: »Das Stück ist nur sieben Minuten lang, aber es stecken zwanzig Minuten Musik darin.«

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2. Die Kinder im Haushalt

Siebzehn Kinder gehörten zur Familie von Anna Magdalena Bach. Diese Kenntnis kann leicht dazu führen, ihre Aktivitäten als vorgegeben zu betrachten. Müssen sich ihre Kräfte nicht in deren Betreuung, dem täglichen Kochen und den Reinigungsarbeiten erschöpft haben? Doch das sollte etwas genauer betrachtet werden.

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Prelude Nr. 2 und 3

Irgendwo habe ich einmal gelesen, dass Villa-Lobos zwei große Leidenschaften hatte: die Gitarre und die Musik J. S. Bachs. Dadurch erscheint es nur logisch, dass das Präludium Nr.3, „Hommage an Bach“, das Zentrum des gesamten Zyklus ist.

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Die Teufelstriller-Sonate

Nach ihrem Tod kam bald das Gerücht auf, wohl befeuert durch Tartinis Teufelsvisionen, dass er und seine Frau in der Kirche Santa Caterina, wo auch ihre Grabstätte lag, als Geister umgingen. Und wirklich: Als man die Gräber öffnete, schienen ihre Gebeine verschwunden zu sein. Man sieht also: selbst ein Tartini durfte nicht mit dem Teufel spielen!

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