Textilviertel in Augsburg

 

von Christian Schaller

Augsburg konnte sich durch die reichlich vorhandene Wasserkraft, das hoch entwickelte Handwerk, Arbeitskräfte aus dem Umland sowie ansässige Banken und Handelsorganisationen zu einem frühen Zentrum der Industrialisierung in Bayern entwickeln. Einen wichtigen Impuls setzte das Eisenbahnnetz, während 1837 mit dem Aufbau der Augsburger Kattunfabriken die bayerische Baumwollindustrie ihren Anfang nahm. Maschinenbau und Textilherstellung wurden die bayerischen Leitsektoren der Industrie.

Der Pauperismus und die Soziale Frage sowie die Bevölkerungsexplosion und Wohnungsnot in den Städten wurden zu zentralen Herausforderungen. Zu Beginn des 20. Jahrhunderts begann durch den Durchbruch der Elektrotechnik und die Elektrifizierung des Verkehrs die sogenannte zweite Phase der Industrialisierung. Eine weitere Phase wurde nach dem Wiederaufbau der Nachkriegszeit, dem sogenannten deutschen Wirtschaftswunder, der kommerziellen Computertechnik ab den 1950er Jahren und der Mikroelektronik ab den 1970er Jahren eingeläutet. Die Industrialisierung ermöglichte nicht nur neue Materialien und Konstruktionsmöglichkeiten für die Architektur, sondern bedingte auch den Industriebau als neue Bauaufgabe.

Das Augsburger Textilviertel entwickelte sich im 19. Jahrhundert zu einem Nukleus der Industrialisierung. Es umfasst circa das Gebiet zwischen den ehemaligen Stadtmauern, der Friedberger Straße im Süden und der Berliner Straße entlang des Lechs im Osten.  Nach der Gebietsreform von 1971 litt der Augsburger Raum unter den Schwierigkeiten des Strukturwandels und Konjunkturkrisen, die vor allem auch die Textilindustrie trafen. Von 1987 bis 1993 gingen rund 20.000 industrielle Arbeitsplätze verloren.  Es folgte ein langwieriger Planungsprozess zur Umnutzung und Konversion der riesigen Areale.

Ein von der Stadt Augsburg in Auftrag gegebenes und 2012 veröffentlichtes, umfassendes Stadtentwicklungskonzept fokussiert auf eine Urbanisierungsstrategie, also die Wiederbelebung der industriellen Brachen unter Integration der Grünflächen und Lechkanäle, um somit ein stadtnahes und dennoch lebenswertes Wohnviertel zu kreieren. Im Folgenden werden die drei gewählten Fallbeispiele Kammgarn-Spinnerei, Glaspalast und Schlacht- und Viehhof zunächst einzeln beschrieben, bevor sie in einem abschließenden Absatz in den größeren Kontext des Textilviertels eingeordnet werden.

Die ehemalige Augsburger Kammgarn-Spinnerei

Die Gründung der Augsburger Kammgarnspinnerei (AKS) 1836 durch Johann F. Merz fällt in die Phase der beginnenden Hochindustrialisierung. Das ursprüngliche Areal am Schäfflerbach nutzte zunächst eine stillgelegte Tabakfabrik, weitere Spinn- und Wollverarbeitungsgebäude entstanden in den 1840er und 1850er Jahren entlang des Baches. Einen starken Ausbau erfuhr die AKS seit 1863 unter maßgeblicher Beteiligung des Architekten Jean Keller. Nach Plänen von Karl Albert Gollwitzer entstand 1867 eine Shedanlage mit gusseisernem Tragewerk. Bis 1890 entstanden das Kesselhaus mit dem hochaufragenden Schornstein, Hallen, ein Verwaltungsgebäude sowie drei Direktorenvillen im Norden und Werkssiedlungen, das sogenannte Kammgarnquartier, im Süden.

Die ständigen baulichen Erweiterungen ließen auf dem 90.000 Quadratmeter großen Areal geradezu den Prototyp einer Textilfabrik entstehen.  Um 1900 beschäftigte die AKS rund 1.200 Personen auf dem etwa 50 Hektar großen Areal.

Kammgarn-Spinnerei in Augsburg, ©ChristianSchaller

Ihre größte bauliche Ausdehnung erreichte sie 1936 durch den Neubau weiterer Produktionshallen im Südwesten. Während die AKS 1986 noch zum Marktführer in Deutschland aufstieg, wurde durch den zunehmenden Konkurrenzdruck der Billiglohnländer gleichzeitig ihr Niedergang eingeleitet. Bis 2004 erfolgte die endgültige Stilllegung.

Bis 1909 wurde das repräsentative Kopfbau errichtet, in dem sich heute die Räumlichkeiten des Staatlichen Textil- und Industriemuseums (TIM) befinden. Die südlich daran anschließenden Produktionshallen mit aneinandergereihten und nordseitig verglasten Satteldächern, sogenannte Sheds, boten Tageslicht ohne direkte Sonneneinstrahlung. Bis 1935 erfolgte der Neubau eines größeren Kesselhauses in drei Bauabschnitten. Zwischen 1933 und 1936 wurden eine neue Shedhalle sowie 24 Werkswohnungen und zwei Altenheime errichtet. Einbrüche in der Fertigung bedingten zunehmend Entlassungen und Kurzarbeit, die überwiegend weibliche, überalterte Belegschaft schrumpfte bis 1944 auf 360. Bereits ab 1941 wurden OstarbeiterInnen eingesetzt. Nach der Bombardierung 1944 waren große Teile des Werks zerstört, die laufenden Aufträge wurden umverteilt und englische Kriegsgefangene für Instandsetzungsarbeiten eingeteilt.  Die AKS wurde im Zweiten Weltkrieg zu 90 Prozent beschädigt und in den 1950er Jahren wiederaufgebaut. 

Nach der Schließung der Spinnerei 2002 und der Färberei 2004 sollte die Industriebrache einer neuen Nutzung zugeführt werden. Ab 2009 erfolgten Abrisse von großen Teilend es Areals. Die Nordwestsheds der AKS wurden nach Umbauarbeiten im März 2017 an die Augsburger Stadtarchäologie übergeben. Diese wurden nach der Kriegszerstörung ab 1951 wiedererrichtet. In der 1932 gebauten Webereierweiterung im Südwesten wurde im Rahmen des Umbaus ein altes Pultshed-Dach mit 1937 patentierter Ziegeldecke saniert und sichtbar gemacht werden. Dieses Vorgehen der Sichtbarmachungen und Reminiszenzen wurde im Innenbereich fortgeführt.

Westkrypta im Augsburger Dom, ©ChristianSchaller

So wurde die historische Ziegelwand an der Westseite wieder freigelegt, während Glasbausteine im Boden das über die Oberlichter einfallende Tageslicht in die darunter liegenden Nebenräume abgibt – genau wie dies bei den Verbindungsgängen im Keller des alten Industriebaus praktiziert wurde. Das neue Archäologische Zentraldepot kann damit als gelungene Umnutzung gelten, die zudem die Entwicklungen der Bautechnik im 20. Jahrhundert vermittelt. 

Als größtes kommunales Archiv in Bayerisch-Schwaben und eines der wichtigen Zentralarchive Mitteleuropas mit seinen bis in das 11. Jahrhundert zurückreichenden Beständen ist es die Aufgabe des Stadtarchivs Augsburg, seine runde 13 Kilometer an Archivgut aus der Alltags-, Sozial-, Kultur-, Wirtschafts- und Verwaltungsgeschichte der Stadt zu bewerten, zu erhalten und zu vermitteln. Die Fachbehörde war seit 1885 am Stadtmarkt situiert, jedoch wurden die Mängel an Raumkapazitäten, Klimatisierung und technischer Ausstattung immer gravierender, sodass die ehemaligen AKS-Shedhallen ab 2012 in ein modernes, allen archivfachlichen Anforderungen entsprechendes Funktionsgebäude umgebaut wurde. Das 2016 wiedereröffnete Stadtarchiv beinhaltet Magazinräume, Werkstätten, Büros und Seminarräume, wahrt jedoch das denkmalgeschützte Industrie- und Bürogebäude.  Ein sogenannter Textilweg führt anhand von sieben Informationstafeln von der Ambacher Wiese den Schäfflerbach entlang bis zum TIM. Er entstand in Privatinitiative durch Christoph König, den Geschäftsführer der Firma GS-Wohnbau, die sich für zahlreiche Neubauten auf dem Areal verantwortlich zeigt. Thematisiert werden hierbei das Textilviertel im Allgemeinen, der Färberturm, die AKS und andere große Unternehmen sowie die vorindustriellen Patriziergärten und Wasserwege des Areals.

Der Glaspalast und die ehemalige Mechanische Baumwoll-Spinnerei und Weberei Augsburg

Die 1837 gegründete Mechanische Baumwoll-Spinnerei und Weberei Augsburg, kurz SWA, war eines der ältesten Textilproduktions-Großunternehmen und errichtete im Lauf von 70 Jahren vier große Produktionsstätten.  Das erste Spinnereigebäude der SWA galt mit Abmessungen von 155 Metern Länger und 24 Metern Höhe als einer der größten Fabrikbauten Bayerns. Der ökonomische Erfolg bedingte einen erheblichen Ausbau, bis 1900 entstanden Werk- und Wohnräume, Wirtschaftsgebäude sowie Vorstandsvillen. Zudem errichtete die SWA mehrere Zweigwerke, darunter das 1910 fertiggestellte Werk IV Aumühle, von dem heute lediglich der Glaspalast erhalten ist. Dieser gehörte zu den ersten, deutschen Großbauten in Stahlskelettbauweise. Die Architektur wählte mit großflächigen Fenstern und einem Staub-, einem Aufzugs- und einem Wasserturm eine bewusst repräsentative Formensprache. Als erste Augsburger Fabrik wurde hier ausschließlich Dampfenergie benutzt.

Im Jahr 1920 beschäftige die SWA in vier Werken knapp 3.500 Arbeiter, die größte Ausdehnung war in den 1930er Jahren erreicht. Im Zweiten Weltkrieg entstanden Bombenschäden, deren Wiederaufbau nie vollständig erfolgte. Neben dem Proviantbachquartier blieben lediglich zwei der vier SWA-Fabriken teilweise erhalten, der Glaspalast und das Fabrikschloss.  Das Fabrikschloss konnte nach Jahren des Leerstandes und durch die Initiative von Anton Lotter, Geschäftsführer der HC Grundstücks GmbH, renoviert werden. Dies beinhaltete die Wiederherstellung der rot-gelben Ziegelfassade und die Entfernung von Zubauten. Das restliche Areal wird gewerblich genutzt.  Die Innenaufteilung des Fabrikschlosses ist jederzeit reversibel. 

Der Anlass zum Bau des Glaspalastes als letzten SWA-Großbau war die 1906 eingeführte, zehnstündige Arbeitszeit. Nach Plänen des renommierten Stuttgarter Architekten P.J. Manz entstand einer der ersten Stahlbetonskelett-Großbauten in Deutschland. Das damals sogenannte SWA-Werk IV „Aumühle“ bestand aus einer Shedhalle für die Weberei sowie einem Hochbau für Batteurgebäude, Wasserreservoir und Spinnerei. 

Glaspalast der ehemaligen Baumwoll-Spinnerei und Weberei Augsburg, ©ChristianSchaller

Der Architekt Philipp Jakob Manz orientierte sich dabei an den großen Textilfabriken im britischen Lancastershire, die Disposition und Form der Architektur ordnete sich der Funktionalität unter. Die reduzierte, an klassizistischen Formen orientierte Gliederung machen das konstruktive und serielle Gestaltungselement deutlich. Der Schweizer Architekt K.A. Séquin-Bronner entwarf die dreigeschossige Eisenbetonkonstruktion des Fabrikschlosses mit pilasterartiger Vertikalgliederung, vier Ecktürmen und Rundbogenfenstern mit vorspringendem Gesims.  Auch im Innenbereich wechseln sich Elemente klassischer Architektur wie Gesimse oder das repräsentative Treppenhaus mit ornamentiertem Geländer mit frei sichtbaren Konstruktionselementen ab. Der zentrale Turm des heutigen Glaspalastes beinhaltete Reservoir und Treppenhaus, die Ecktürme dienten dem Heraufziehen der Baumwollballen und dem Entweichen des Staubs, der sich durch das Reinigen des Rohmaterials ergab. Die Stahlbetonskelettkonstruktion des Glaspalastes ermöglichte große Fensterfronten, die für eine optimale Ausleuchtung der Arbeitssäle sorgten.  Die Kriegsruine des 1837 bis 1840 errichteten, sechsgeschossigen Altbaus der SWA wurde bereits 1968 bis auf das Turbinenhaus abgerissen. 

In den 1970er Jahren wurden Zweigwerke geschlossen, 1988 wurde die SWA aufgelöst. An historischer Bausubstanz konnten sich bis in die Gegenwart nur das Proviantbachquartier, das Fabrikschloss und der Glaspalast erhalten. Die Stadt Augsburg erwarb den Glaspalast bereits 1987, ein Jahr vor der Schließung.  Nach jahrelangen Diskussionen über eine adäquate Nutzung des denkmalgeschützten Baus erwarb es 2001 der Unternehmer Ignaz Walter.  Es erfolgte die Umnutzung des Gebäudes. In den unteren Stockwerken befinden sich gegenwärtig das Kunstmuseum Walter, das H2 – Zentrum für Gegenwartskunst und eine Zweigstelle der Staatsgalerie Moderne Kunst. Die circa 2000 Quadratmeter großen Ausstellungsflächen des H2 – Zentrum für Gegenwartskunst bewahren und nutzen die atmosphärische Qualität des Industriebaus ohne in seine innere architektonische Struktur einzugreifen. So wird der Charakter der lichtdurchfluteten Architektur respektiert, indem keine festen Stellwandeinbauten vorgenommen wurden. Die Innenräume werden dadurch als dynamische Skulptur und Experimentiergehäuse angesehen, in dem sich die Wechselausstellungen und Kunstwerke immer wieder neu integrieren müssen.  Das dritte und vierte Geschoss des Glaspalastes wird als Bürofläche vermietet.

Schlacht- und Viehhof

Augsburg nahm nachweislich seit dem Mittelalter Einfluss auf die Versorgung, die Preise und die Qualität des Fleisches. Bereits 1889 beschloss die Stadt, das innerstädtische Schlachthaus zu ersetzen. Stadtbaurat Fritz Steinhäußer und Baumeister Gotthelf Stein projektierten für drei Millionen Mark die damals modernste Anlage im Deutschen Reich.  Der Schlacht- und Viehhof wurde nach fast zehnjähriger Planung 1898 bis 1900 auf einem sechs Hektar großen Gelände mit Eisenbahnanschluss an der Proviantbachstraße im Osten Augsburgs erbaut, um das alte Schlachthaus neben der innerstädtischen Stadtmetzg zu ersetzen, welches den damaligen hygienischen Anforderungen nicht mehr genügte. Der Stadtbaurat Fritz Steinhäuser plante eine Großanlage aus zweifarbigen Backsteinbauten im Rundbogenstil, das jedoch nach streng funktionalen Kriterien unterteilt war.

Schlacht- und Viehhof in Augsburg, ©ChristianSchaller

Die 22 Gebäude waren in drei Gruppen aufgeteilt, den Viehhof, den Schlachthof und den Eingangsbereich mit den Hauptkassen, Büros und Wohnungen.  Die sich verändernden Hygienevorschriften und Schlachttechnologien bedingten zahlreiche neue Zweckbauten. er Eingangsbereich und die denkmalgeschützte Großviehhalle – die sogenannte Kälberhalle  – konnten sich weitgehend original erhalten.  

Die Kälberhalle hat den Grundriss einer dreischiffigen Basilika, das Dach ist eine Korbbogenkonstruktion aus Eisen und mit einem Obergaden überhöht. Die Seitenschiffe haben auskragende Pultdächer.  Die ursprünglichen Bauten umfassten Verwaltungs- und Dienstgebäude sowie die Restauration an der Haupteinfahrt, den Viehhof mit sechs Markthallen und großer Platzanlage im Norden sowie den Schlachthof mit drei Hallen, Maschinenhaus und Kühlhaus samt Wasserturm im Süden. Erweiterungen und Umbauten bedingten etliche Abbrüche, im Jahr 1999 kam es aus Rentabilitätsgründen zur Schließung des Betriebs.

Die Dierig Holding AG erwarb 2006 den Viehhof und unterzog ihn im Folgejahr einer bestandssichernden Grundsanierung.  Auf Basis historischer Pläne und Fotografien wurde der Originalzustand um 1900 wiederhergestellt, indem beispielsweise Fassadendurchbrüche geschlossen und zugemauerte Fenster wieder geöffnet wurden. Anschließend erfolgte die Renovierung der Pferdeverkaufshalle sowie der sogenannten Kälberhalle, des zentralen, basilikalen Gebäudes auf 1700 Quadratmetern mit filigraner Eisenkonstruktion und hohem Obergaden. Im südlichen Teil der Anlage, auf dem Gelände des ehemaligen Seuchenschlachthofes wurde 2004 ein neuer Kompaktschlachthof eingerichtet.  Das sogenannte „Schlachthof Quartier“ erfährt gegenwärtig eine Nutzung durch verschiedene Gastronomiebetriebe sowie verschiedene Dienstleistungsbetriebe.

Das Textilviertel – von der Industrialisierung zur Industriekultur

Zusammenfassend erfuhr das Augsburger Textilviertel nach dem Ende seiner wirtschaftlichen Nutzung über die Jahre umso mehr öffentliche Aufmerksamkeit, je mehr industriekulturelle Baumasse abgerissen worden waren. Der städtebauliche Nukleus des „deutschen Manchesters“ wird gegenwärtig von der Schleifenstraße durchschnitten, während die riesigen Flächen weitgehend umgenutzt wurden. Neben dem Verlust zahlreicher qualitätsvoller Architekturen zugunsten von Neubauten konnten nichtsdestotrotz einige Landmarken erhalten werden. Obgleich die Authentizität des Viertels weitgehend fahrlässig den Interessen privater InvestorInnen geopfert wurde, kann den wenigen erhaltenen Einzelbauten durchaus Authentizität bescheinigt werden. Die AKS, der Glaspalast und der Schlacht- und Viehhof sind in ihren Resten und Außenhüllen weitgehend autonomistisch authentisch. Die Umnutzung durch städtische, staatliche, museale, gastronomische oder kommerzielle Einrichtungen muss hierbei neutral betrachtet werden. Gleichzeitig wird durch Informationstafeln im Viertel, aber allem voran durch das TIM versucht, ein performatorisches Authentisierungskonzept zu entwickeln und zu vermitteln. Gerade dieses Vorgehen kann als große, jedoch noch ausbaufähige Chance für das Viertel und sein kulturelles Erbe gelten.

Staatliches Textil- und Industriemuseum Augsburg
Provinostraße 46
86153 Augsburg
geöffnet von Dienstag – Sonntag von 9 – 18 Uhr

Eintrittspreise können Sie hier erfahren.

Verwendete Literatur
  • Berger, Mechthild: Von der Industrielandschaft zur Kulturlandschaft? Das Augsburger Textilviertel im Kontext städtebaulicher Planungen. In: Industriekultur mit Zukunft? Augsburg und das Erbe des Industriezeitalters ; [10. September bis 16. November 2003]. Augsburg 2003, S. 25-31.
  • Brandt, Dierk / Karlstetter, Martin / Steude, Ursula: Guter Grund für Neues. Integriertes Stadtteilentwicklungskonzept für Textilviertel und Herrenbach. Augsburg 2012.
  • Clasen, Claus Peter: Die Augsburger Weber. Leistungen und Krisen des Textilgewerbes um 1600 (= Schriftenreihe des Stadtarchiv Augsburgs, Bd. 27). Augsburg 1981.
  • Fischer, Ilse: Industrialisierung, sozialer Konflikt und politische Willensbildung in der Stadtgemeinde. Ein Beitrag zur Sozialgeschichte Augsburgs 1840 – 1914. Augsburg 1977.
  • Ganser, Karl: Industriekultur in Augsburg. Pioniere und Fabrikschlösser. Augsburg 2010.
  • Kada, Klaus: Zur Architektur des tim. In: Loibl, Richard / Murr, Karl Borromäus (Hg.): Staatliches Textil- und Industriemuseum Augsburg. Museumsführer. Augsburg 2010, S. 21-23.
  • Lauschke, Karl: Die süddeutsche Textilindustrie im 20. Jahrhundert. In: Murr, Karl Borromäus / Breil, Michaela (Hg.): Die süddeutsche Textillandschaft. Geschichte und Erinnerung von der Frühen Neuzeit bis in die Gegenwart. Augsburg 2010, S. 85-93.
  • Loibl, Richard: Themenroute: Textilstadt Augsburg. In: Kraus, Werner (Hg.): Schauplätze der Industriekultur in Bayern. Regensburg 2006, S. 26-35.
  • Loibl, Richard: Themenroute: Textilstadt Augsburg. In: Kraus, Werner (Hg.): Schauplätze der Industriekultur in Bayern. Regensburg 2006, S. 26-35.
  • Murr, Karl Borromäus: Die Entwicklung der bayerisch-schwäbischen Textilindustrie im „langen“ 19. Jahrhundert. In: Murr, Karl Borromäus / Breil, Michaela (Hg.): Die süddeutsche Textillandschaft. Geschichte und Erinnerung von der Frühen Neuzeit bis in die Gegenwart. Augsburg 2010, S. 39-65.
  • Murr, Karl Borromäus: Idee und Konzept des Staatlichen Textil- und Industriemuseums. In: Loibl, Richard / Murr, Karl Borromäus (Hg.): Staatliches Textil- und Industriemuseum Augsburg. Museumsführer. Augsburg 2010, S. 14-20.
  • Murr, Karl Borromäus: Revitalising Industrial Heritage – The Recent Development of the Augsburg Textile Quarter (Germany). In: Andreja Rihter (Hg.): Heritage of Socialism. Film / Industrial Heritage, Ljubljana 2013, 102-106.
  • Murr, Karl Borromäus: Revitalising Industrial Heritage – The Recent Development of the Augsburg Textile Quarter (Germany). In: Andreja Rihter (Hg.): Heritage of Socialism. Film / Industrial Heritage, Ljubljana 2013, 102-106.
  • Nagler, Gregor: Ein Bauensemble der Textilindustrie. Die Augsburger Kammgarnspinnerei. In: Industriekultur mit Zukunft? Augsburg und das Erbe des Industriezeitalters ; [10. September bis 16. November 2003]. Augsburg 2003, S. 13-15.
  • Nagler, Gregor: Reise in die Industrielandschaft – Eine Analyse am Beispiel des „Augsburger Textilviertels“. In: Murr, Karl Borromäus / Breil, Michaela (Hg.): Die süddeutsche Textillandschaft. Geschichte und Erinnerung von der Frühen Neuzeit bis in die Gegenwart. Augsburg 2010, S. 213-256.
  • Regio Augsburg Tourismus (Hg.): Industriekultur. Architektur und Museen in Augsburg (Werbebroschüre). Augsburg 2010.
  • Ruckdeschel, Wilhelm: Augsburg, Schlacht- und Viehhof. In: Kraus, Werner (Hg.): Schauplätze der Industriekultur in Bayern. Regensburg 2006, S. 42-43.
  • Ruckdeschel, Wilhelm: Industriekultur in Augsburg. Denkmale der Technik und Industriekultur. Augsburg 2004.
  • Wolf, Barbara: Industriekultur mit Zukunft?. In: Industriekultur mit Zukunft? Augsburg und das Erbe des Industriezeitalters ; [10. September bis 16. November 2003]. Augsburg 2003, S. 3-6.
  • Wolf, Barbara: Wohnarchitektur in Augsburg. Kommunale Bauten der Weimarer Republik (= Schriften des Architekturmuseums Schwaben, Bd. 2). Augsburg 2000.
  • Wüst, Wolfgang: Die süddeutsche Textillandschaft 1500-1800. In: Murr, Karl Borromäus / Breil, Michaela (Hg.): Die süddeutsche Textillandschaft. Geschichte und Erinnerung von der Frühen Neuzeit bis in die Gegenwart. Augsburg 2010, S. 9-38.
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