Unsere Autorinnen und Autoren

Unsere AutorInnen in alphabetischer Reihenfolge

Pater Stefan Havlik

Militärpfarrer
Vita

 

Pater Stefan Havlik OT, geboren 1980 in Ulm.

Studium Agrarmarketing und Betriebswirtschaftslehre, schließlich Katholische Theologie mit Schwerpunkt Philosophie.

Während des Studiums Tätigkeit am Lehrstuhl für Philosophie (Prof. Balmer) in Augsburg, nebenbei Chorsänger und Statist am Stadttheater Augsburg.

2012 zum Priester geweiht, heute Militärpfarrer in Stetten, Messstetten und Pfullendorf.

Ulrich Henze

Kunsthistoriker
Vita
  • Studium der Kunstgeschichte, Klassischen Archäologie und Publizistik in Münster und Köln
  • Promotion 1988 an der Universität Münster bei Prof. Anton Legner, ehem. Direktor des Museums Schnütgen, Köln
  • Wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut für Kunstgeschichte der Universität Münster
  • Seit 2002 Presse- und Öffentlichkeitsarbeit für Ausstellungen und Projekte in der Stiftung Preußische Schlösser und Gärten Berlin-Brandenburg, Potsdam
  • Freiberufliche wissenschaftliche Tätigkeit
  • Mitglied im Verband Deutscher Kunsthistoriker e.V.

Alexander Maser

Historiker
Vita

Alexander Maser studierte Geschichte, Vor- und Frühgeschichte und Ethnologie an der Goethe-Universität in Frankfurt am Main. Im Sommer 2019 schloss er sein Geschichtsstudium erfolgreich mit dem Master of Arts ab. Der Fokus seiner Abschlussarbeiten lag auf Politik- und Rechtsgeschichte im Nachgang der 1848er Revolution und hier vor allem auf den sogenannten Achtundvierzigern.

Seit über zehn Jahren ist er in einem der größten deutschen Freilichtmuseen tätig, dem Freilichtmuseum Hessenpark. Seit 2015 leitet er hier die Geschicke des Museumstheaters, ist für Recherche, Autorenschaft und Regie verantwortlich. Zudem steht er selbst auf der Bühne und ist aktiv an der Realisierung musealer Ausstellungen beteiligt.

Maser ist seit 2014 freiberuflich als Historiker, Regisseur, Autor, Schauspieler und Kurator für diverse Projekte und Auftraggeber*innen tätig.

Julia Meister

Philologin
Vita

Ich habe an der Freien Universität den Bachelor of Arts in Deutscher und Englischer Philologie absolviert; anschließend folgte der Master of Arts in Neuerer Deutscher Literatur. Beruflich habe ich seit jeher die Sprachen Deutsch und Englisch mit dem Bereich Geschichte kombiniert. Mein Recherchefokus liegt im Bereich der weiblichen Sozialgeschichte (17.-20. Jahrhundert) sowie der weiblichen Habsburgerforschung.

Hier meine Erfahrungen im Einzelnen:
seit 2009: ehrenamtliche Mitarbeit bei der Berliner Stadtteilzeitung Bucher Bote – Interviewführung, Verfassen u. Redigieren von Artikeln, Fotografieren, Layout-Gestaltung; Leitung d. Redaktionssitzung

2009-2013: Bachelor of Arts Deutsche/Englische Philologie, FU Berlin – abgeschlossen mit 1,9 und C1-Zertifikat Englisch

2013-2016: Master of Arts in Neuerer Deutscher Literatur, FU Berlin – abgeschlossen mit 1,5, Titel der Masterarbeit: „Die Mätresse als literarische Figur im bürgerlichen Trauerspiel und ihre Darstellung im Hinblick auf die sozialhistorische Realität“. Hier erarbeitete ich im Zuge verschiedener bürgerlicher Trauerspiele die Tendenz einer Positivierung der Mätressenfigur durch die sich immer stärker durchsetzende Schilderung der sozialhistorischen Realität und der politischen Motivation des Mätressendaseins.

2015-2016: Aufarbeitung der Historie des Klosterstifts Marienfließ in der Prignitz – Konzeptentwicklung, Verschriftlichung und Einsprechen eines Audioguides (Deutsch/Englisch) als Projektleiterin

2016-2018: Mitarbeiterin Marketing/Öffentlichkeitsarbeit bei der Deutschen Eisenbahn Service AG und im Klosterstift Marienfließ – Konzipieren von Kundenmagazinen, Pressetexten, Flyern, Werbemitteln, Kundenevents sowie Aktualisierung von Webseiten und Social Media, aber auch historische Betreuung des Klosterstifts als Führerin für Individualtouristen und Reisegruppen

2018-heute: Fremdsprachenassistentin von Univ.-Prof. Dr. Daniela Hacke im Bereich Geschichte/Frühe Neuzeit an der FU Berlin – Veranstaltungsmanagement, editorische Bearbeitung wissenschaftlicher Texte (Deutsch/Englisch), Webseitenaktualisierung; hervorzuheben ist die editorische Mitarbeit an: Bernd Roeck, Ausgewählte Aufsätze zur Kulturgeschichte, herausgegeben von Jose Cáceres Mardones und Daniela Hacke, mit einer Einleitung von Peter Burke, Didymos Verlag, Affalterbach 2019.

September 2019: Aufenthalt am Germanistik-Institut der Universität Breslau, Arbeitsbereich Prof. Dr. Urszula Bonter – Endredaktion einer Monographie zur Breslauer Verlagsgeschichte, Ausarbeitung eines Blockseminar-Konzeptes für die Pädagogische Hochschule Freiburg, Mitorganisation einer internationalen Tagung zum Thema Weimarer Dreieck; Lektorat von Texten für die Reihe Schlesische Gelehrtenrepublik, herausgegeben von Prof. Dr. D.h.c. Marek Halub, Leiter des Lehrstuhls für Kultur der deutschsprachigen Länder und Schlesiens.

Derzeit schreibe ich an einem Roman über eine Tochter Maria Theresias. Nähere Informationen finden Sie in Kürze hier!

Janin Pisarek

Kulturwissenschaftlerin
Beiträge
Vita

Janin Pisarek studierte Volkskunde (Empirische Kulturwissenschaften)/Kulturgeschichte und Erziehungswissenschaft an der Friedrich-Schiller-Universität Jena. In ihrer Abschlussarbeit über die Angst vor dem Wolf widmete sie sich seiner Kulturgeschichte, dem Wolf als Narrativ, und untersuchte mit ihm verbundene Volksglaubensvorstellungen im Kontext seiner aktuellen Rückkehr. In ihren Fachbereichen ist sie vielseitig publizistisch aktiv, vor allem in der historisch-vergleichenden Erzählforschung.

Zudem ist Pisarek berufenes Ausschussmitglied und Vorstandsmitglied in diversen volkskundlichen und kulturellen Organisationen, wie der Kommission für Erzählforschung der Deutschen Gesellschaft für Volkskunde (dgv), dem Kulturrat Thüringen oder der Thüringer Vereinigung für Volkskunde.

Derzeit koordiniert sie als Projektmanagerin das Erzähl- und Publikationsprojekt „Handwerk erzählt – Zwischen Tradition und Zukunft“ bei Rohnstock Biografien und arbeitet als Museumspädagogin auf Schloss Wespenstein.

Mit ihrer fachlichen Expertise in der Sagenforschung recherchiert, schreibt und lektoriert Pisarek für das volkskundliche und künstlerische Projekt Forgotten Creatures, das in diesem Jahr ein Buch zu Hausgeistern veröffentlicht sowie eine passende Wanderausstellung auf den Weg bringt.

Mirko Rechnitzer

Musikwissenschaftler und Musiker
Vita

Mirko Rechnitzer wurde 1994 in Herbolzheim (Breisgau) geboren. Nach dem Abitur studierte er von 2014–2018 Musikwissenschaft und Philosophie an der Albert-Ludwigs-Universität Freiburg. Neben seinem abgeschlossenen Studium befasste er sich ebenda sowie an der Fernhochschule Arden University (Coventry/UK) mit Theologie, Psychologie und lateinischer Philologie. 2018 begann er ein Promotionsprojekt, das sich um die Erschließung von Fragmenten liturgischer Gesänge aus dem nördlichen Mitteleuropa dreht. Lehr- und Berufserfahrungen hat er als Tutor, Editor, Konzertmoderator, Musikkritiker sowie als Dozent in der Erwachsenenbildung gesammelt.

Als semiprofessioneller Musiker ist Mirko Rechnitzer um Vielseitigkeit bemüht. Über die Jahre hinweg nahm er Unterricht in Schlagzeug und Percussion, Klavier, Orgel, Gesang, Akkordeon, Musiktheorie und Komposition, sowie an der türkischen Flöte Ney. Von 2013 bis 2016 absolvierte er die Ausbildung zum nebenamtlichen Kirchenmusiker, im September 2019 begann er ein Orgelstudium bei Martin Sander in Basel. Er wirkte in Konzertprojekten verschiedenster Formationen mit. Dazu zählen auch selbst konzipierte Gesprächskonzerte.

Seine Interessen gelten neben Musik verschiedener Epochen und Länder unter anderem der Musikpsychologie, Kybernetik, transpersonalen Psychologie, Persönlichkeitsentwicklung, Evolutionspsychologie, Religionswissenschaft, Mystik und Physiologie. Einen besonderen Reiz üben interdisziplinäre Forschungsmöglichkeiten zwischen Musikwissenschaft und Psychologie sowie zwischen Musikwissenschaft, Liturgiewissenschaft und Kulturgeschichte auf ihn aus.

Seit 2012 nimmt er gelegentlich an verschiedenen psychotherapeutischen Weiterbildungen teil. Dazu trieb ihn nicht nur die Überlegung an, einmal zusätzlich als Coach zu wirken, sondern auch die Überzeugung, dass die Bildung der eigenen Persönlichkeit und des Verständnisses menschlicher Beziehungen von großen Wert für ein tiefer gehendes Begreifen und Erleben von Kunst und Kultur seien.

Auf seinem Blog veröffentlicht er wöchentlich kürzere Artikel über musikalische Werke, Themen aus der Musikgeschichte, Philosophie oder Psychologie, oder Aphorismen zur Persönlichkeitsentwicklung.

Wenn er von all diesen Arbeiten eine Auszeit braucht, geht er gerne alleine oder mit Freunden spazieren, kochen oder Filme schauen, arbeitet im Garten, oder probiert mal etwas ganz Neues aus.

Bernhard Reichel

Musiker
Vita

Bernhard Reichels Repertoire umfasst Musik von 1550 bis 1850 auf dem entsprechenden Instrumentarium – von Renaissance- und Barocklaute, über die Theorbe und Arciliuto, bis zur Barock- und romantischen Gitarre. Als Solist und Kammermusiker konzertierte er in ganz Europa und Vietnam, dazu wirkte er an Uraufführungen von u.a. Christoph Czech, sowie an zahlreichen Rundfunk-, TV- und CD- Aufnahmen für u.a. den ORF und den NDR, mit. 2016 nahm er Solowerke für dieHörbuchproduktion „fonte lattaia – Quellen der Milchstraße“ auf, 2019 folgte eine Aufnahme der Oper „Jason oder die Eroberung des goldenen Vließes“ von G.C. Schürmann mit dem Barockwerk Hamburg. Bernhard ist Gründungsmitglied des „Ensemble Urstrom“ und spielt seit 2015 regelmäßig mit dem Blockflötisten Claudius Kamp. Im März 2018 erschien ihre Debüt CD beim Label Aurea Vox. 2020 initiierte er das Ensemble „Musica getutscht“. Als Generalbassspieler kooperierte er u.a. mit dem „Ensemble Schirokko“, dem „Göttinger Barockorchester“, dem „Klangforum Heidelberg“ unter der Leitung von Walter Nußbaum, dem „Elbipolis Barockorchester“, dem „Barockwerk Hamburg“ unter Ira Hochman, „Cantus Thuringia“, „Lux Musicae London“, dem „Svapinga Consort“ unter Robert Selinger u.v.m. als auch mit Musiker*innen wie Daniel Sepec, Annegret Siedel, Alessandro Quarta, Manfred Cordes und Detlef Bratschke Im Rahmen des Ensemble strumentale FIMA spielte er unter der Leitung von Alfredo Bernadini und Rinaldo Alessandrini. Er gab Konzerte bei Festivals und Veranstaltern wie den „Musikfestspielen Potsdam Sanssouci“, der „Styriarte Graz“, dem „Festival Oude Muziek Utrecht“, „Musica Antiqua Bruges“, der „Residenzwoche München“, „Gröpelinger Barock“, den „Heiligenberger Abendserenaden“, „Alte Musik in Fürstenfeld“ und den „Open Recorder Days Amsterdam“. Als Dozent gab er Meisterkurse u.a. an der Folkshögskola in Framnäs/Schweden. Im Zuge seiner Beschäftigung mit historischer Aufführungspraxis publizierte er eine musikwissenschaftliche Arbeit in der Schriftreihe Paraphrasen im Band „Praktische Musiktheorie“, Georg Olms Verlag, Hildesheim über die Werke für Solovioline von J.S. Bach und beschäftigte sich als studentische Hilfskraft von Joachim Held mit historischen Quellen über den Generalbass auf der Laute. 2015 wurde er mit einem Stipendium der Oscar und Vera Ritter- Stiftung ausgezeichnet, 2017 erhielt er ein Stipendium der Sommer School Dartington. Bernhard Reichel wurde in Wien /Österreich geboren und erhielt seinen ersten Gitarrenunterricht bei Gerhard Löffler an der Musikschule Wien, die er mit Auszeichnung absolvierte. Danach setzte er seine Ausbildung als Jungstudent an der Konservatorium Wien Privatuniversität bei Susanna Löffler fort.

2009 begann er ein Gitarrenstudium an der Hochschule für Musik FRANZ LISZT Weimar in der Klasse von Prof. Thomas Müller- Pering. Sein Diplomkonzert wurde mit Bestnote (1,0) bewertet. In Weimar erhielt er seinen ersten Lautenunterricht bei Björn Colell. Während seines Studiums besuchte Bernhard Reichel zahlreiche Meisterkurse u.a. regelmäßig bei Paul O`Dette, sowie bei Jürgen Hübscher, Luciano Contini, Andrea Damiani, Simon Linné, Hopkinson Smith und Luca Pianca. Von 2013 bis 2016 studierte er Laute bei Prof. Joachim Held an der Akademie für Alte Musik, Bremen.

www.bernhard-reichel.de www.musicagetutscht.de

Christian Schaller

Kulturwissenschaftler und Historiker
Vita

Mein Name ist Christian Schaller und ich wurde am 20. August 1994 im Augsburger Land geboren. Von 2013 bis 2016 studierte ich an der Universität Augsburg im Bachelor das Hauptfach Geschichtswissenschaften mit dem Nebenfach Kunst- und Kulturgeschichte. Von 2016 bis 2019 absolvierte ich dann den Masterstudiengang Kunst- und Kulturgeschichte, ebenfalls an der Universität Augsburg.

Während meines Bachelor- und Masterstudienganges übte ich bereits mehrere Tätigkeiten aus, die meinen weiteren Werdegang ganz maßgeblich prägen sollten.

In meiner Bachelorarbeit setzte ich mich mit der spätantiken Stadtentwicklung des römischen Augsburgs, Regensburgs und Kemptens auseinander. Im Laufe des daran angeschlossenen Masters der Kunst- und Kulturgeschichte verfestigten sich meine thematischen Schwerpunkte in Richtung der Lehrstühle für Europäische Ethnologie / Volkskunde und der Europäischen Regionalgeschichte sowie Bayerischen und Schwäbischen Landesgeschichte. In zahlreichen Hausarbeiten, Essays sowie wissenschaftlichen Publikationen widmete ich mich unter verschiedenen Fragestellungen und interdisziplinären Herangehensweisen überwiegend den Themenbereichen der Stadt- und Kulturerbeforschung. In meiner Masterthesis befasste ich mich schließlich mit den historischen und identitätspolitischen Wertigkeiten des Kulturerbes der Stadt Augsburg. Hierzu analysierte ich die Authentizität verschiedener Erinnerungsorte aus verschiedenen Epochen und stellte sie den Aussagen aus qualitativen ExpertInneninterviews mit städtischen AkteurInnen gegenüber. Das Ziel hierbei war, die Wertzuschreibungen von Kulturerbe zu analysieren und daraus potenzielle Chancen und Risiken für die urbane Kultur – von der Politik bis zur einzelnen StadtbewohnerIn – abzuleiten.

Zunächst einmal war ich von 2016 bis 2019 in befristeten Verträgen immer wieder als Museumsaufsicht für das Staatliche Textil- und Industriemuseum in Augsburg tätig, meistens anlässlich von Sonderausstellungen.

Nach einem Ende 2017 begonnenen, halbjährigen Praktikum in der Kunst- und Kulturvermittlung der Städtischen Kunstsammlungen und Museen der Stadt Augsburg schloss ich eine zweijährige ehrenamtliche Tätigkeit im gleichen Fachbereich an. Hierbei erhielt ich Einblicke in den Museumsalltag sowie die Bildungsarbeit und wurde zugleich Mitglied des Vermittlerteams. Bis heute halte ich regelmäßig Turnus- und Spezialführungen im Römischen Museum sowie dem auf die mittelalterliche und frühneuzeitliche Stadtgeschichte fokussierten Maximilianmuseum der Stadt Augsburg.

Über einen Zeitraum von vier Semestern war ich zudem als wissenschaftliche Hilfskraft für den Lehrstuhl für Europäische Ethnologie / Volkskunde der Universität Augsburg tätig. Hierbei konnte ich mehrere Seminare und Übungen als Tutor begleiten, mich dabei vertieft mit der Geschichte und der Gegenwart des Faches auseinandersetzen und durch die Lehrtätigkeiten pädagogische und didaktische Erfahrungen sammeln.

In der zweiten Jahreshälfte 2017 absolvierte ich ein Praktikum im UNESCO-Projektbüro der Stadt Augsburg. Meine Aufgabenfelder lagen dabei in der wissenschaftlichen Arbeit, also unter anderem dem systematischen Recherchieren und Erschließen relevanter Sachverhalte und dem Verfassen von Texten, Skripten, Portfolios und Sedcards für die 22 UNESCO-Bewerbungsobjekte. Das Projektbüro wurde Ende 2016 innerhalb der Augsburger Stadtverwaltung gegründet, um die Bewerbung als eine UNESCO-Welterbestätte auszuarbeiten und für die Behörden in München und Berlin sowie die UNESCO in Paris ein direkter Ansprechpartner für die Dauer der Nominierung zu sein. Seit dem Ende der offiziellen Praktikumszeit besteht regelmäßiger Kontakt mit dem Projektbüro, was es mir ermöglichte, die UNESCO-Bewerbung der Stadt Augsburg weiterhin zu verfolgen und unterstützen zu können. Im Juli 2019 erfolgte letztendlich die Verleihung des UNESCO-Titels an das Augsburger Wassermanagement-System.

Im Jahr 2019 nahm ich von Februar bis Juli an der offiziellen Gästeführerschulung des Regio Augsburg Tourismusverbandes teil. Seit dem Bestehen der Abschlussprüfungen arbeite ich freiberuflich als zertifizierter Stadtführer im Augsburger Altstadtbereich. Die Führungen werden auf Deutsch, Englisch oder zweisprachig abgehalten und umfassen dabei ein breites Spektrum an Spezialthemen (z.B. Geschichte der Familie Fugger, Augsburger Wassersystem, Reformationsgeschichte, etc.).

Meine längste und auch prägendste Tätigkeit übte ich im Architekturmuseum Schwaben aus. Nach einem dreimonatigen Praktikum im ersten Jahresquartal war ich von 1. April 2017 bis 31. Dezember 2019 zunächst als studentische, später als wissenschaftliche Hilfskraft an dieser Augsburger Außenstelle des Architekturmuseums der Technischen Universität München tätig. Meine Tätigkeiten umfassten dabei Literaturrecherchen, das Verfassen von Ausstellungs- und Publikationstexten, Ausstellungsaufbau, Büro- und Verwaltungsaufgaben, Buchhaltung und Adressverwaltung, allgemeine Archiv- und Bibliotheksarbeit, Umgang mit Inventarisierungsprogrammen, Betreuung von Museumsbesuchern sowie Führungen und Kulturvermittlung. Dabei konnte ich mich mit verschiedensten Themen zur Geschichte und Entwicklung der lokalen wie auch internationalen Architektur und des Städtebaus intensiv auseinandersetzen.

Im ersten Halbjahr 2020 arbeitete ich zusammen mit dem context Verlag Augsburg-Nürnberg an der Publikation meiner überarbeiteten Masterthesis, die im Herbst 2020 erfolgt.

Bereits während meines Masterstudiums spielte ich immer wieder mit dem Gedanken zu promovieren, sodass ich über die Jahre immer wieder recherchierte, reflektierte und Notizen anfertigte. Während ich also bis und auch nach Ende meines Studiums im Oktober 2019 freiberuflich als Museums- und Stadtführer weiterarbeitete und meine Masterthesis-Publikation vorantrieb, versuchte ich gleichzeitig ein vorläufiges und dennoch handfestes Exposé für mein Dissertationsprojekt zu schreiben – natürlich einerseits für potentielle Arbeitgeber und Finanziers, aber vor allem auch für mich selbst, um meine angestrebten Schwerpunkte und Forschungsziele zusammenzufassen.

Mein Dissertationsprojekt trägt den vorläufigen Titel „Kulturelle Nachhaltigkeit in urbanen Räumen Europas und Asiens. Die Stadtentwicklung von Augsburg (Bayern, Deutschland) und Vigan (Ilocos Sur, Philippinen) zwischen Authentizität, Identitätspolitik und klimagerechter Bauwirtschaft“. Im Kern der Arbeit stehen damit neben den zentralen, gesellschaftlichen Themen Umwelt und Urbanisierung zwei Schlüsselkonzepte des 21. Jahrhundert, die Begriffe der Nachhaltigkeit und Authentizität. Die Oszillation von Stadtentwicklungen zwischen klimagerechter Bauwirtschaft, kulturell-historischer Wertzuschreibung und Identitätspolitik bildet hierbei den zentralen Untersuchungsgegenstand. Wie im vorangegangenen Text bereits durchschien, ist es über die letzten Jahre für mich schon fast zu einem persönlichen Bedürfnis geworden, mich in Studium, Ehrenamt, Freizeit und Beruf mit meiner Heimatstadt Augsburg intensiv auseinander zu setzen, sodass ich im Bereich der Stadtgeschichte bereits fundierte Kenntnisse vorweisen kann. Im Frühjahr 2019 erfolgte eine einmonatige Kultur- und Bildungsreise auf die Philippinen, vor allem die Inseln Palawan und Luzon. Das landwirtschaftlich geprägte Palawan weist zahlreiche Naturschutzgebiete auf, während die Provinzhauptstadt Puerto Princesa mit dem Titel „Eco Capital of the Philippines“ wirbt. Luzon hingegen weist als Hauptinsel der Philippinen, auf der sich auch die Millionenmetropole Manila befindet, einen wesentlich höheren Besiedlungsgrad auf. Das im Nordwesten der Insel gelegene Vigan City erwies sich bei meinem Besuch letztendlich als ideales Fall- und Vergleichsbeispiel für meine Dissertation. Gleichzeitig befasste ich mich privat in den vergangenen Jahren immer mehr mit den Themengebieten Natur, Umwelt, Klima und Nachhaltigkeit. Im Hinblick auf meine berufliche als auch persönliche Profil- und Weiterbildung hielt und halte ich es deshalb für unerlässlich, mein Schaffen und meine Fähigkeiten als Kulturwissenschaftler einzusetzen, um einen positiven Beitrag zu diesen drängenden Problemen unserer Gegenwart und näheren Zukunft zu leisten. Folglich sehe ich sowohl meine berufliche Zukunft als auch den Rahmen meines Promotionsthemas in einem möglichst kongenialen Verbund von Geschichtswissenschaften mit Klimaresilienz- und Nachhaltigkeitsforschung.

Natürlich liegt die Betonung hierbei auf „vorläufig“, der Titel, die Gliederung und auch der Fokus kann sich noch ändern. Ich halte es beispielsweise auch für möglich, lediglich regional zu forschen und damit Asien wieder auszuklammern oder konträr dazu weitere urbane Räume hinzuzufügen. Im Zuge der Corona-Krise gerieten all diese Planungen natürlich erst einmal massiv ins Stocken, nichtsdestotrotz steht es von meiner Seite aus nach wie vor fest, im Jahr 2021 offiziell mit der Promotion zu beginnen.

Kontakt: christianschaller@t-online.de

Elisabeth Schinagl

Autorin
Vita

Geboren 1961 in München

Lehramtsstudium Studium Latein und Germanistik in Eichstätt und Regensburg, danach wissenschaftliche Mitarbeiterin am Lehrstuhl für mittellateinische Philologie an der Katholischen Universität Eichstätt

1996-2009 Gymnasiallehrerin

2009-2017 Fraktionsreferentin im Bayerischen Landtag

seit 2018 freie Autorin

Gaia Irina Schlegel

Kunsthistorikerin
Vita

Akademischer Werdegang:

07/2019 – heute: Promotionsstipendium der Studienstiftung des Deutschen Volkes

Seit 02/2019 – heute: Promotionsstudium an der Università della Svizzera Italiana, Mendrisio PhD Forschungsprojekt: “Constructing (national) patrimony: medieval monuments in comparative histories of architecture in Central Europe 1890/1900-1920/30” (Prof. Dr. Daniela Mondini)

12/2018 – 04/2019: Exposé Stipendium der Studienstiftung des Deutschen Volkes

26.11.2018: Abschluss: Master of Arts [Gesamtnote: 1,0] Slavistik

10.01.2018 Abschluss: Master of Arts [Gesamtnote: 1,0] Kunstgeschichte

09/2017 – 03/2019: Teilnahme am Geisteswissenschaftlichen Kolleg der Studienstiftung des Deutschen Volkes, AG 2: Ästhetik der medialen Wahrheit (Prof. Dr. Marcell Machill) Projekt: Die visuelle Inszenierung mittelalterlicher Architektur im 19. Jahrhundert. Die Ästhetik der Wahrheit im Bildmedium

03/2017 – 06/2017: Praktikum bei der Deutschen Gesellschaft für Natur- und Völkerkunde Ostasiens (OAG), Tokyoin Verbindung mit Recherchen für MA-Projekt im Fachbereich Kunstgeschichte

01/2017 – 10/2018: Stipendiatin der Studienstiftung des Deutschen Volkes

10/2015 –11/2018: MA-Studium: MA Slavische Literatur- und KulturwissenschaftenEberhard Karls Universität Tübingen

10/2015 – 01/2018: MA-Studium: MA Kunstgeschichte Eberhard Karls Universität Tübingen

30.09.2015 Abschluss: Bachelor of Arts [Gesamtnote: 1,2] BA Kunstgeschichte (Hauptfach) [1,0] BA Slavistik [1,5]

09/2014 – 02/2015: Erasmus Stipendium für Kunstgeschichte, Polnische Literatur- und KulturwissenschaftenUniversität Warschau (Polen)

08/2013: Stipendium für einmonatigen Sommersprachkurs « POLONICUM »Universität Warschau (Polen)

10/2012 – 10/2015: BA-Studium: Kunstgeschichte (Hauptfach), SlavistikEberhard Karls Universität Tübingen

30.05.2011 Abschluss: Allgemeine Hochschulreife (Abitur)

 

 

Beruflicher Werdegang:

05/2019 – heute: Nebentätigkeit in der Galerie Griesshaber, Tübingen Arbeitsbereich: Verkauf, Beratung, Organisation

08/2018 – 06/2019: Nebentätigkeit im Kunstmuseum Stuttgart Arbeitsbereich: Kunstvermittlung und Begleitprogramm (u.a. Krankheitsvertretung der Leitung)

03/2017 – 06/2017: Praktikum bei der Deutschen Gesellschaft für Natur- und Völkerkunde Ostasiens (OAG), Tokyo; Arbeitsbereich: Veranstaltungsorganisation, Öffentlichkeitsarbeit

04/2016 – 03/2017: Tutorin für das Seminar „Bildgedächtnis“ am Kunsthistorischen Institut der Eberhard Karls Universität Tübingen, Leitung: Prof. Dr. Barbara Lange, Prof. Dr. Markus Thome

04/2014 – 09/2018: Hilfswissenschaftlerin (Hiwi) an der Eberhard Karls Universität Tübingen: Slavisches Seminar, Prof. Dr. Schahadat, Dr. Mrugalski

11/2013 – 03/2014: Nebentätigkeit im Kunstmuseum Stuttgart Arbeitsbereich: Kunstvermittlung, Ausstellungsvorbereitung, Öffentlichkeitsarbeit

2011-2012: GBJ (Gemeinnütziges Bildungsjahr) für die Stadt Stuttgart Einsatzstelle: Kunstmuseum Stuttgart (Kunstvermittlung und Ausstellungstechnik)

 

Publikationen

  1. „Kultur, Wandel, Reise, Globus“, „das Magazin 1928/48“, „Frauenwarte 1940/06“, „Die Kunst im Deutschen Reich 1941/2A“, „Frau, Mann, Sexualität, Gesellschaft“, Kurzbeiträge in: Aufmacher – Titelstorys deutscher Zeitschriften [Ausst-Kat.] Hg. von Frank Duerr, Ernst Seidl.
  1. „Aufmacher – ein kritischer Blick auf seine Rückseite: Das Ausstellungsseminar aus der Sicht der Studierenden“ In: Sichtbare Sammlungen. Diskurse und Dokumente des Projekts ‚MAM|MUT‘. Hg. von Edgar Bierende, Frank Duerr, Peter Moos, Ernst Seidl. S.99-101.
  1. „Bartschs Bücher“ In: Copy.Right – Adam von Bartsch. Kunst Kommerz Kennerschaft. Hg. von Stephan Brakensiek, Anette Michels, Anne-Katrin Sors. S. 277-295.

 

Vorträge

  1. „Aufmacher – ein kritischer Blick auf seine Rückseite: Das Ausstellungsseminar aus der Sicht der Studierenden“ im Rahmen der Tagung „Sichtbare Sammlungen“ – Evaluierungstagung des Projekts MAM|MUT (Museologische Aufarbeitung der Museumsbestände am MUT) Museum der Universität Tübingen MUT. 25. Juli 2014.
  1. „Von imaginären Museen: Übersetzung und Kanon in architekturhistorischen Tafelbänden“ im Rahmen des Abschiedskolloquiums für Dr. Anette Michels „Nähe und Distanz. Kunst auf Papier“, Kunsthistorisches Institut der Universität Tübingen. 18. Oktober 2019.

Stephanie Schoger

Kunsthistorikerin
Vita

Stephanie Schoger studierte Kunstgeschichte/Archäologie und Geschichte. Sie ist Kunsthistorikerin mit einem Forschungsschwerpunkt auf der Kunst der Frühen Neuzeit sowie der Niederlande. Sie wurde mit ihrer Arbeit über Gerard ter Borch und den Westfälischen Friedenskongress 1648 an der Rheinischen-Friedrich-Wilhelms Universität Bonn promoviert und war unter anderem am LVR-LandesMuseum Bonn tätig.

Seit 2020 arbeitet sie als freiberufliche Autorin und setzt sich für Pflege und Erhalt von Kultur und Identität der Siebenbürger Sachsen ein.

Kassandra Schwämmle

Autorin
Vita

Kassandra Schwämmle wurde Anfang der 1990er in Süddeutschland geboren, wo sie auch heute noch lebt. Als um die Jahrtausendwende die Herr der Ringe Trilogie in die Kinos kam, war sie beim ersten Film noch zu jung für den Kinobesuch. Also wurden die Bücher gelesen. Und damit war es um sie geschehen, sie kam nicht mehr los von der Phantastik – bis heute nicht. Ihre erste Buchvorstellung in der Schule hielt sie über den Kleinen Hobbit von J. R. R. Tolkien. Es wurden unzählige weitere Bücher gelesen und schließlich entdeckte sie auch ihre Begeisterung fürs Schreiben.

Während ihres Studiums einer Ingenieurwissenschaft wurde es zu einem wertvollen Ausgleich und festen Bestandteil ihres Lebens. Seit dem besuchte sie Schreibseminare, um ihr Handwerk zu verfeinern. Auch als Testleserin hat sie schon mehrere Projekte erfolgreich begleitet. Dabei reichen ihre Geschichten in viele Bereiche und Spielarten der Phantastik bis hin zu Science Fiction. In den letzten Jahren beschäftigt sie sich auch mehr und mehr mit den Klassikern und den Ursprüngen der modernen Phantastik und Science Fiction sowie philosophischen Werken.

 Außerdem liebt sie es zu reisen und neue Orte zu erkunden, weshalb sie immer wieder auch auf der einen oder anderen Con oder Buchmesse zu finden ist.

Thomas Siemens

Musiker
Beiträge
Vita

• erster Gitarrenunterricht mit 10 Jahren, neben Geigen und Klavierunterricht
• mit 13 Jahren Wechsel von Geige zu Bratsche, danach regelmäßige Teilnahme an
Arbeitsphasen von Jugendorchestern mit Bratsche
• mit 15 Jahren Beitritt in Niedersächsisches Landeszupforchester
• Regelmäßige Teilnahme an Wettbewerb „Jugend Musiziert“. 1. Bundespreis in der
Kategorie Zupfensemble
• Teilnahme an Wochenende der Sonderpreise in der Kategorie neue Musik, Auszeichnung
mit Isolde von Müller-Sonderpreis
• Studium klassische Gitarre bei Michael Tröster
• Meisterkurse bei Aniello Desiderio, Carlo Marchione, Stephen Goss, Scott Tennant, David
Daily, Andy Vance
• zusätzlicher Unterricht bei Oliver Kipp (NDR Radiophilharmonie) und Tatjana Prelevic
(HMTM Hannover)
• diverse Auftritte, unter anderem bei internationalem Festival der Zupfmusik „Europfestival“
• Gründungsmitglied des Bundesjugendzupforchesters
• Mitglied im Bund deutscher Zupfmusiker (BDZ)
• Regelmäßige Zusammenarbeit mit Kantor für Popularmusik, Manuel Schienke. Unter
anderem bei Deutschlandfunk Radiogottesdienst

Luka Sommer

Autor
Beiträge
Vita

Thomas Stiegler

Autor
Vita

Tobias Tietze

Musiker
Vita

Daniel Ungermann

Musiker
Vita

Daniel Ungermann wurde am 29. 5. 1962 in Prag geboren, seit 1969 lebt er in der Schweiz; durchgehend in Rapperswil-Jona

Er interessierte sich schon in sehr frühen Jahren für die Musik.

Mit 13 Jahren spielte er zum ersten Mal im Gottesdienst die Orgel, mit 15 gab er seinen ersten Soloabend auf dem Klavier – mit ausschliesslich eigenen Kompositionen und Improvisationen.

1980 begann er sein Musikstudium: Zuerst Klavier am Konservatorium Zürich mit Diplomabschluss 1983 und Weiterbildung in der Meisterklasse von Vitalij Margulis in Freiburg i. Br., 1984 – 1988 Chorleitung an der Musikakademie Basel bei Hans-Martin Linde mit Diplomabschluss, 1986 – 1994 Orgelstudium am Konservatorium und der Musikhochschule Zürich, zuerst bei Rudolf Scheidegger (Organistendiplom), anschliessend in der Konzertausbildungsklasse bei Bernhard Billeter.

1994 – 2007 Cembalostudium bei Bernhard Billeter (Diplom 2001), anschliessend bis 2007 Konzertausbildung bei Jörg-Andreas Bötticher in Basel (Dozent an der Schola Cantorum Basiliensis).

Internationale Meisterkurse ergänzten seine Ausbildung.

Schon seit frühen Jahren interessierte sich Daniel Ungermann für die Musik vom Mittelalter bis zum Barock, und immer konsequenter verfolgte er den Weg der historischen Aufführungspraxis mit den entsprechenden historischen Stilmitteln und Spieltechniken. Ein reichhaltiges Quellenstudium begleitete seine musikalische Entwicklung.

Seit 1995 ist Daniel Ungermann hauptamtlicher  Organist an St. Martin in Meilen (am Zürichsee), daneben ist er als Chorleiter tätig.

Konzerttätigkeit als Cembalist, Organist und Dirigent in der Schweiz, Deutschland und der Tschechischen Republik, Zusammenarbeit mit teils namhaften Solisten und Orchestern.

Daneben schreibt er seit seinem 16ten Lebensjahr Artikel für die Presse (1978 bis 1982 Kritiker der «Rapperswiler Schlosskonzerte), sowie diverse Essays für Fachzeitschriften.

Daneben befasst er sich seit mehreren Jahrzehnten autodidaktisch mit mittelalterlicher Sakralarchitektur.

Anja Weinberger

Musikerin
Vita

Die deutsche Flötistin Anja Weinberger studierte Musik, Musikwissenschaft, Kunstgeschichte und Theaterwissenschaft an den Universitäten und Musikhochschulen in München, Mannheim und Erlangen. Meisterklassen führten sie  zu Paul Meisen, Jean-Claude Gérard, Peter Thalheimer, Renate Greiss-Armin, Helmut Rilling und Leonard Bernstein. Sie arbeitet als freischaffende Musikerin, macht vor allem Kammermusik, Mit drei anderen Flötisten hat sie das japanisch – deutsche Quartett JaDe gegründet.

Seit 2011 ist sie Künstlerische Leiterin der „Konzerte bei Kerzenschein“ in Erlangen (Deutschland) und seit 2014 der „Konzerte im Jahreskreis“ in Hof (Deutschland).

Weit über 50 Werke wurden in den vergangenen Jahren für sie oder für ihre Kammermusikensembles komponiert. Hervorzuheben ist dabei „Vom Himmel hoch…“ – ein Projekt, bei dem Komponisten weltweit Advents – und Weihnachtslieder neu betrachten, variieren oder weiterentwickeln. Beim Verlag „Canticus“ in Hamburg ist ein erster Band dieser Sammlung erschienen, der zweite wird bald folgen. Außerdem ebenfalls bei „Canticus“ erhältlich ist eine cd gleichen Namens.

Anja Weinberger lebt mit ihrer Familie im fränkischen Erlangen.

Kontakt: anja.weinberger@yahoo.de

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